Yucca – Make Up

Das zweite Album ist wahrscheinlich das schwerste in der Karriere jedes Musikers. Hat man sich nach dem ersten bereits eine kleine oder große Fangemeinde aufgebaut, so will man diese natürlich auch glücklichen machen, genauso sich selber aber auch.

Also bleibt vielen Band, wie auch Yucca die Frage „Was machen wir?“. Bleibt man bei seinem vorherigen Stil und läuft Gefahr sich auf Dauer nicht weiter zu entwickeln oder ändert man gewisse Dinge? Das Nürnberger Quintett hat sich entschlossen ein neues „Make Up“ aufzulegen und seinen Fans etwas neues zu bieten.

So wurde aus dem anfänglichen Indie-Rock mit Elektroeinflüssen eine Elektro-Pop-Platte mit „Indieeinflüssen“ und das macht das ganze ziemlich interessant. Die Gitarren und der für Yucca typische „Doppelgesang“ sind vorhanden und so bleibt der Wiedererkennungswert bestehen. Stimmlich wäre in einigen der Songs sicherlich mehr möglich gewesen, geht der Gesang doch manchmal etwas unter. Allerdings beweisen die meisten Bands erst auf der Bühne was wirklich in ihnen steckt und da sind die 5 Nürnberger ja schon bekannt für und die Fans werden bei dem durchweg tanzbaren Songs sicher auch zu genüge ins schwitzen kommen.

Besonders hervorzuheben sind „Ordinary Road“ welches schnell ins Ohr geht und da auch bleibt, sowie Ray of Colour in dem stimmlich viel rumgespielt wurde.

Die Richtung ist gut und wenn die Fans von dem neuen „Make Up“ erst mal infiziert sind wird sicher ein weiteres Album folgen und wir dürfen gespannt sein ob es wieder ein neues „Make Up“ oder ein nur eine Auffrischung gibt. Das Potential hinter dem Namen Yucca steckt, weiß man nicht erst seit Heute.

Yucca sind:
Peter Graf
Matthias Scharrer
Daniel Hönig
Christian Mertel
Jens Würdemann

http://www.yucca-music.de

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