Vor die Hunde – Ein Gehirn wäscht das andere

© Hummus Records - Knut - Leftovers
Knut – Leftovers
12. Dezember 2020
© earMUSIC - Alice Cooper - Detroit Stories
Alice Cooper mit 2. Single Our Love Will Change The World
13. Dezember 2020
© Vor die Hunde - Ein Gehirn wäscht das andere

© Vor die Hunde - Ein Gehirn wäscht das andere

Band: Vor die Hunde
Titel: Ein Gehirn wäscht das andere
Label: /
Genre: Grindcore
VÖ: 16.02.2018
Spielzeit: 25 Minuten
Wertung: 3,5 / 5

Werbung

Die Bandbeschreibung beziehungsweise Bandberechnung laut auf Bandcamp wie folgt:
Blastbeats
+
BOSS HM2
+
schlechte Laune
=
Vor die Hunde

Danach gibt es in weniger als 26 Minuten 11 Runden (Songs). Thematisiert werden Aluhutträger, Querdenker (die von heute, nicht die, die den Namen auch verdient hatten/haben), Alternative für eine Nation, Protestwähler, Konsum(tempel), Überfluss, Überteuerung von Wasser, Lightprodukte, Anzugträger und vieles mehr.

Außerdem steht auf Bandcamp: „Bevor die Zivilisation endgültig vor die Hunde geht, werden die ersten 500€ die durch den Verkauf unseres Albums eingenommen werden, an die Organisation „EXIT-Deutschland – Ausstiege aus dem Rechtsextremismus“ gespendet.“

Aufgenommen, abgemischt und gemastert von Lukas Haidinger in den DeepDeepPressure Studios.

„Gegen Anti“ übt Kritik an der Randale der Linksradikalen, weil aus Sicht der Band die Werte und Absichten mit Füßen getreten werden. Gehe ich d’accord mit. Ebenso finde ich den Text von „Subuntermenschen“ genial. Denn dieser räumt mit den Vorurteilen gegenüber Leuten aus ebenjener Subkultur auf (Blech im Gesicht). Der Anfang davon ist schon sehr genial – angelehnt an: These boots are made for walking. In „Schwarz“ bekommt die heuchlerische Zufriedenheit ihr Fett weg, dass man heute in der Gesellschaft angeblich hat. Jaja, Land wo Milch und Honig fließt. Scheinbar wird gerne vergessen: Nur weil ihr etwas besser als anderswo funktioniert, dass man das nicht dennoch kritisieren kann. Denn auch das, was schon besser als anderswo funktioniert, kann noch besser werden. Man glaubt es kaum.

Bei der digitalen Version kann man den Betrag selbst bestimmen, den man gewillt ist zu zahlen (bei Bandcamp). Eine Vinylversion (auf 250 Stück limitiert sowie eine normale) gibt es auch. Die limitierte Fassung sieht 250x anders aus. Auf der digitalen Version gab es leider kein Cover. Aber: es soll wohl 2 Coverversionen geben auf dem Album. Einmal „Limit“ von Deichkind und einmal „Hurra, die Welt geht unter“ von K.I.Z. Damit würde der Longplayer über eine halbe Stunde laufen.

Insgesamt ein interessantes Album. Sowohl musikalisch wie auch textlich. Wer Grindcore mag, ist hier gut aufgehoben.

Facebook Kommentare

Kommentare

Werbung