Punch’n’Judy: Cross!ng Over

Cover des Punch'n'judy Albumgs " Cross!ng Over"

Band: Punch’n’Judy
Titel: Cross!ng Over
Label: Screaming Banshee Records
Genre: Folk / Rock
VÖ: 07.06.2013
Spielzeit: 38 Minuten
Wertung: 3,5/5

Nachdem Punch‘n‘Judy zuletzt im Jahr 2010 ihr Live Album präsentierten, melden sie sich nun nach knapp 3 Jahren mit einem Studioalbum zurück. Seit dem letzten Studioalbum im Jahr 2007 ist einiges rund um die Band geschehen. Die Musiker hatten mit mit Umbesetzungen zu Kämpfen. Der Mann hinter dem Schlagzeug wechselte – Florian Kuhn kam wieder zurück, auch verließ der Gitarrist und Gründer – Chris – wegen eines Umzuges die Formation. Aber trotz dieser Umstände bestritt die Recklinghäuser Crossover Truppe Unmengen an Konzerten. All das bietet also Grund zur Neugierde, in wie weit sich all die Erfahrungen und Veränderungen innerhalb der Band auf das neue Album auswirken.

Mit einem kurzen Blick auf die Tracklist fielen mir direkt einige interessante Titel auf. Nicht nur wegen der Namen, die einiges erwarten ließen, sondern auch da einige Songs mir schon viele Jahre bekannt sind. Bekannt nicht weil die Band alte, schon unzählige Male auf Konzerten gespielte Songs auf das Album brachten, sondern weil ich viele von ihnen aus dem Proberaum und teilweise sogar von der ersten Idee an kenne, als Beispiel dafür sei das Lied über den Seeräuber „Klaus Störtebeker“ genannt. Für mich persönlich sehr spannend wie sich die Songs im Laufe der Jahre letztlich entwickelt haben.

Jedoch muss ich jeden Fan enttäuschen, der nun auf ein Album voller neuer Titel hofft, denn auch einige Songs vom Livealbum, wie „Puppet on a string“ oder „Nestabor“ wurden als Studioversion neu aufgenommen.

Aber gehen wir mal genauer auf das Album ein, beim ersten Hören fallen zwei Songs besonders auf, denn sie sind eine Art neuer Wind. Gemeint sind „Nur der Narr“ und „Störtebeker“ – zwei Lieder mit deutschem Text. Für Punch‘n‘Judy die mit dem „Koboldkönig“ bisher lediglich einen deutschsprachigen – und beim Publikum wohl beliebtesten – Titel im Angebot hatten, doch etwas Überraschendes.

Auch wenn die beiden Lieder sich dadurch vom Rest des Albums abheben, zeigt die Band ihr Talent im Erzählen von Geschichten. Und davon werden einige erzählt, von der Unsterblichkeit einer Melodie, dem Gang zum Galgen, Krieg bis hin zum Verrat ist alles dabei.

Zusammengefasst kann man also bei „Cross!ng Over“ – wie der Name bereits erahnen lässt – von einem abwechslungsreichen Album sprechen, das für jeden Geschmack etwas bietet.

Als kleine Zugabe gibt es auf dem Album noch einen Hiddentrack, indem dem Publikum auf bewährte Art erklärt wird wie sie denn zu dem Album tanzen können wenn sie auf einem der vielen Punch‘n‘Judy Konzerte sind.

 

[amazon-product]B00CYBCKGA[/amazon-product]

Facebook Kommentare

Kommentare

//]]>