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Angela, eigentlich angela, ist eine japanische Pop-Band und sie sind bekannt dafür, dass ihre Songs für Animes genutzt werden. Die Hauptmitglieder sind Atsuko und Katsu. Auch wenn es grob als Pop umschrieben werden kann, werden doch zahlreiche Genre-Elemente verschiedener Coleur genutzt.

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© Angela - ZERO

© Angela – ZERO

Gleich zu Beginn gibt es „Kings“, einen Song, der als Opening Theme für „K“ (Anime) genutzt wird. „Boku Janai“ wird bei „Valvrave the Liberator“ als Ending Theme genutzt. Und hier zeigt sich, was ich im ersten Absatz meinte, als ich erwähnte, ihre Songs würden für Animes genutzt werden.
So Sweet Songs“ beginnt mit ein wenig Smooth Jazz und steigert dann das Tempo und nutzt die bisher typische bombastischen orchestralen Einlagen. Hier gibt es voluminöse Tracks. Mit „Remember Me“ gibt es einen Songs der mit spanischen Gitarren versehen. Sehr interessant.

Inochi“ ist die erste Ballade auf dem Album und hat eine Länge über sechs Minuten. Für jemanden wie mich, der Balladen nur in gewissen Maße und dann eher aus dem Hardrock-Genre bevorzugt, schon eine Leistung, den Song angehört zu haben.

Mit „Kyoukaisen Set Me Free“ sind wir wieder zurück im schnelleren Teil. „The Lights Of Heroes“ begeistert mich nur minimal. „This Is My Wish“ ist eine weitere Ballade und ich sehe lieber darüber hinweg. Ist halt nicht meins.

Always Sukidayo“ ist schwer zu beschreiben. Ich muss eher schmunzeln. Mich erinnert die Musik eher an irgendeine Fernsehserie, abgesehen vom Gesang – der irgendwie seltsam klingt, aus den 80er-Jahren.
Bei „Itsukano Zero Kara“ geht es direkt weiter mit…, ja mit was eigentlich. Anfänglich könnte man meinen, man bekommt gleich einen x-beliebigen Track aus dem Bereich Hair-Metal / Hardrock auf die Ohren, dann schweift es ab in Popgefilde.

Requiem of Red“ zeigt mit was für eine Vielfalt man auf einem einzigen Album aus dem Bereich J-Pop zu rechnen hat. Anfangs ist nur leises Geflüster / geflüsterter Gesang, dann wird ebenjener kombiniert mit einem Background-Chor und man hat das Gefühl die japanische Version der gregorianischen Chöre mit einer klassischen Sänger zu hören. „To Be With U!“ ist ein kraftvoller Pop-Rock-Song, der das Album nun auch ein Ende bereitet.

Es ist nicht nur mein erstes Album von Angela, sondern auch das erste aus diesem J-Pop-Genre. Einige Songs kann man sich, wie bei den meisten Releases, sparen, wobei das natürlich auch wieder eine Geschmacksfrage ist, andere wiederum sind durchaus hörenswert und interessant. Interessant war für mich auch die musikalische Erfahrung. Schon eine Menge verschiedener Einflüsse, die hier auf meine Ohren eingewirkt hat. J-Pop-Fans finden sicher mehr als ein, zwei Songs auf der Platte, die sie hören wollen.

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