Geek! #40
9. Januar 2019
Newsflash (The Toten Crackhuren im Kofferraum, Taskete!, Rage of Light)
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11. Januar 2019
(c) Relapse Records - Dying Fetus - Wrong One to Fuck With

(c) Relapse Records – Dying Fetus – Wrong One to Fuck With

1991 gegründet und aus Annapolis stammend, haben Dying Fetus mit Wrong One To Fuck With im Jahre 2017 ihr neuestes Werk veröffentlicht. Fünf Jahre nach dem Reign Supreme, das ebenfalls großen zuspruch von Fans und Kritikern erhielt, erschienen ist. Meine letzte Platte von denen, die ich bewusst gehört habe, liegt doch etwas länger zurück als gedacht. Richtig mitbekommen, wobei auch das relativ ist, dürfte ich Destroy The Opposition, Stop at Nothing und War of Attrition. Gegebenenfalls noch die remasterte Veröffentlichung von Killing on Adrenaline im Jahre 2008.

Vergleiche innerhalb der Diskographie eines Künstlers sind normal und gut begründet: Man will schließlich sehen, vergleichen können, ob die Band gewachsen ist, sich veränderte et cetera. Für einige scheint das nicht so schlüssig zu sein. Auch die Tatsache, wie abwechslungsreich eine Band aus diesem Genre noch sein kann, ob es Erfindungsreichtum gibt oder Offenheit für neue Einflüsse – und vor allem nach mehr als zwei Dekaden. Kein leichtes Unterfangen.

Wrong One to Fuck With ist also eine Feststellung. Das wird auch direkt im ersten Track Fixated on Devastation klargestellt. Brutal, technisch ausgearbeitet, genügend Groove und Melodie. Das gibt auch einen guten Überblick, vor allem für Hörer, die mit der restlichen Diskografie nicht oder nur unzureichend vertraut sind. Das ist ein sehr harter Schlag in den Nacken. Das Cover kommt auch nicht von ungefähr.

Der Sound ist seit jeher pfeilschnell und hat sich auch auf diesem Longplayer, der mittlerweile schon fast zwei Jahre auf dem Buckel hat, nicht geändert. Also keine Überraschungen in dieser Hinsicht. Auch nicht, dass es auch Grindcore-Anleihen gibt. Anders ist hingegen die Länge. Mit 10 beziehungsweise mit Bonus-Track 11 Stücken steigt die Spielzeit auf knapp mehr als 49 Minuten beziehungsweise 53.59 Minuten, wenn Induce Terror, so der Titel des Zusatzes, mit einkalkuliert wird.

Insgesamt ein homogenes Album unter Umständen wird aber genau das bei dem einen oder anderen als Nachteil hervortreten. Derartigen Sound auf einer solchen Länge ist eine Seltenheit und möglicherweise genau deswegen nicht so oft vorhanden. Allerdings ruft man auch immer wieder value for money. Die Punkte liegen bei 3,5 – man darf also getrost einen halben Stern zu den hier angezeigten hinzu addieren.

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Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.
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