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Verminous heißt so etwas wie „mit Ungeziefer verseucht“, „schädlich, „niederträchtig“, „verwanzt“ oder auch „verwurmt“. Wahrscheinlich treffen viele Varianten zu und die Melodic-Death-Metal-Band The Black Dahlia Murder beschäftigen sich auf ihrem neunten Studioalbum in 20 Jahren Bandhistorie mit all diesen Möglichkeiten.

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© Metal Blade Records - The Black Dahlia Murder - Verminous

© Metal Blade Records – The Black Dahlia Murder – Verminous

Schon im Titelsong klingt es als würde man die Übertragung der Pest von Ratten auf Menschen nacherzählen. Andererseits, hört man sich den Rest an, wird klar, dass das nicht nur davon handelt und eher die allgemeine Theorie standhält. Soll mir gleich sein.

Auf einigen Seiten ist zu lesen, dass die neuen Mitglieder neuen Schwung hineingebracht haben. Das stimmt auch. Dennoch sind die Trademarks der Band weiterhin vorhanden. Und ich denke, dass es die sind an denen man sich stört. Das (ein Störfaktor) ist selten etwas, was man austauschen kann, sondern etwas, das dauerhaft bleibt. Aber wer bin ich anderen da reinreden zu wollen? Muss ich auch nicht.

Ich mag es ja, so wie es ist. Melodisch, mit Moshparts garniert, ab und an ruhigere Stellen, dann geht es wieder fix zur Sache. Das ist auf Verminous nicht anders. Einen bestimmten Song zum Hervorheben habe ich nicht. Das Ding kann man sich so in einem Guss durchhören. Nichts anderes hat man von der Band erwartet, nichts anderes wurde abgeliefert. Und gegen Ende der Review frage ich mich in den letzten Sätzen vermehrt, ob 4* nicht zu viel und 3* eher angebracht werden. Ich weiß es nicht. Ich lass das so. Urteilt doch einfach selbst.

(**)

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