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Als Vorboten kamen Energie, Lovelocks, Leb schnell und Oioioiropa als Singles aus dem Album Tourlife4Life von Die Orsons. Ein Album, das an meinem Geburtstag erschienen ist und kurz nach Orsons Island (2019, Top-10-Album) erschienen ist. Es soll Geschichten aus dem Nightliner erzählen und weiter: „Selten zuvor haben die Orsons so instinktiv zusammen Musik gemacht. Nacht, Eskalation, verschwimmende Farben. Voller Energie, rough, wild, aber auch immer wieder nachdenklich oder sogar traurig.“ Ich war gespannt.

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© Universal Music - Die Orsons - Tourlife4Life

© Universal Music – Die Orsons – Tourlife4Life

Mit der letztgenannten Single „reflektieren Die Orsons über den Kontinent, Privilegien und ihre ganz persönliche Hymne in einer schwierigen Zeit.“ Wer hätte gedacht, im Herbst 2019 tourten die Orsons ja noch, dass es in 2020 nochmal eine Steigerung zu „schwierigen Zeiten“ geben wird. Pandemie, Corona- und / oder Impfgegner, Menschen, die das Jetzt als Diktatur ansehen und sich eine Demokratie herbeisehnen, … Das alles ist an Irrsinn kaum noch zu überbieten.

Eine andere Art des Irrsinns zelebrieren die Orsons hier. Das Tourleben. Staub ist voller Distortion, Show muss weitergehen bekommt ein sanftes Klavier zur Seite, Egal, weisch beinhalten Kindergesang. Zudem gibt es keinen Song der einem der Vier zugeordnet werden kann. Bei den song-eigenen Passagen sieht es wiederum anders aus.

Alles in allem klingt es in Ordnung. Man merkt, wer hier am Werke war und ist. Man hat allerdings auch die Alben aus der Vergangenheit vor Augen beziehungsweise in den Ohren. Vergleiche sind unvermeidbar. Und die vorherigen zwei Alben gefielen mir. Tourlife4Life hat seine guten Momente, reicht aber nicht an den Vorgänger heran. Punkte sind als 3,5 von 5 zu lesen.

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