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Thornhill – Heroine CD Kritik

© Thornhill - Heroine Artwork

© Thornhill - Heroine Artwork

Thornhill aus Australien möchte man mir als Senkrechtstarter aus der dortigen Szene verkaufen. Richtig gut und überrascht war ich 2008 von der Band The Butterfly Effect und ihrem Album “Final Conversation of Kings”. Feier ich immer noch. Am 3. Juni 2022 ist mit “Heroine” das neue Album von Thornhill via UNFD erschienen. Außerdem wird das Werk mir als Mixtur aus den Bands Smashing Pumpkings, Red Hot Chili Peppers, Silverchair und Deftones dargeboten. Mit Einflüssen des modernen Metalcore. Spoiler: Metalcore höre ich hier in keinsterweise.

„Arkangel‘ war der erste Song, der den Schreibprozess wirklich ins Rollen brachte“, erzählt Ethan von seiner kreativen Durststrecke in der Mitte des Blocks. „Sobald ich das Intro, die erste Strophe und den Refrain fertig hatte, bemerkte ich, dass all diese Teile eine bestimmte Stimmung und eine Reihe von Bildern in meiner Vorstellung erzeugten…. erinnerte mich an den Buffy-Vorspann mit diesem super späten 90er Jahre, kitschigen, glänzenden Filmlook.

© Thornhill - Heroine Artwork
© Thornhill – Heroine Artwork

„Am Ende habe ich das Demo, das ich hatte, über ein Video des Vorspanns gelegt und ich fand, dass die Kombination mit diesen Bildern mir wirklich geholfen hat, den Song zu entwickeln, weil ich ihn fast wie eine Filmmusik schreiben konnte.“

Musikalisch empfinde ich „Heroine“ nahezu durchweg als anstrengend, anspruchsvoll und persönlich finde ich zum Sound keinen Bezug. Kleine Momentaufnahmen in Form von Lichtblicken sind vorhanden. Aber diese müssten schon deutlich mehr werden, um mich zu überzeugen und zum Fuß wippen zu bewegen. Leider lief die Platte nur selten und nie durchgehend, weil sie für mich einfach an einem Stück nicht hörbar war. Hittechnisch finde ich hier ebenfalls nichts, was mich umhaut oder begeistert. Aber: Ich muss anerkennen, dass sie ihr Handwerk verstehen, sie überzeugen nur eben mich nicht.

THORNHILL auf Tour mit August Burns Red & Bury Tomorrow
November 5 Ancienne Belgique, Brussels BE
November 6 Effenaar, Eindhoven NL
November 8 Batschkapp, Frankfurt DE
November 10 Markthalle, Hamburg DE
November 11 Huxleys Neue Welt, Berlin DE
November 12 Felsenkeller, Leipzig DE
November 13 Proxima, Warsaw PL
November 14 Meet Factory, Prague CZ
November 16 Dürer Kert, Budapest HU
November 17 Dürer Kert, Budapest HU
November 18 Löwensaal, Nuremburg DE
November 19 LKA Longhorn, Stuttgart DE
November 20 Le Cabaret Sauvage, Paris FR
November 23 Backstage Werk, Munich DE
November 24 Rockhal Club, Luxembourg LU
November 25 Live Music Hall, Cologne DE
November 26 Skaters Place, Munster DE

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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