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1999 gründete sich die Deathgrind-Band Keitzer, deren Mitglieder damals aus Münster, Essen, Osnabrück und Stadtlohn kamen. Den Namen entlehnten sie dem niederländischen Wort Keizer (niederländisch für Imperator) von Star Wars, fügten ein t hinzu und fertig war die Gründung. The Last Defence wurde an 5 Tagen, verteilt auf 2 Wochenenden, aufgenommen, sagt Wikipedia. Ebenfalls dort zu finden sind Verweise auf die Einflüsse. Es wurden wohl Bands in Interviews genannt, darunter: Bolt Thrower, Mörser, Acme, Nasum, Systral, Suffocation, Reversal of Man, Marduk und Discordance Axis.

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© Keitzer – The Last Defence

© Keitzer – The Last Defence

Mittlerweile gibt es Keitzer seit 20+ Jahren und schon zum Release von The Last Defence waren es 15 Jahre. Textlich dreht sich hier einiges / alles – wie auch auf dem Album Ascension (Nachfolger von The Last Defence) – um Krieg, Religion, Tod, Eroberung und Unterwerfung. Themen also, wo nur schwerlich die Inspiration ausgeht. Es sei denn, Menschen werden / agieren weniger bescheuert. Für längere Zeit haben also Bands wie Keitzer erstmal ausgesorgt, was die Gefahr von versiegenden Inspirationsquellen angeht.

Erstmals gibt es auf diesem Album auch zwei deutschsprachige Texte (Todgeweiht und Ausgelöscht). Leider versteht man herzlich wenig, so dass ich nichts über die Qualität der Texte mitteilen kann. Gesanglich wechselns Growls mit Growls und mehrstimmigen Growls ab. Dies variiert leicht.

Insgesamt macht mein offizieller, bewusster Einstand mit Keitzer viel Spaß beim Hören. Fans des Genres werden 14 Songs und über 35 Minuten Zeit haben die eigene Mähne zu lüften / zu lufttrocknen.

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