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Tallah – The Generation Of Danger CD Kritik

© Tallah - The Generation Of Danger

© Tallah - The Generation Of Danger

Am 18. November 2022 ist es soweit. Der Nachfolger zum Album “Matriphagy” von Tallah erscheint bei Earache Records und nennt sich “The Generation Of Danger”. Eigentlich sollte es schon Anfang September erscheinen. Aber: Wie das halt immer so ist mit den Plänen. Aufgenommen wurde es erneut zusammen mit Produzent Josh Schroeder im Random Awesome Studio. Zu hören gibt es die ganz eigene Tallah-Mixture grob im Bereich Nu-Core-Metal angesiedelt.

Max sagt über das Album: “’The Generation Of Danger‘ is a new era for Tallah’s music. We’ve gotten overall heavier with this album, while tapping into elements that we’ve never experimented with before. There’s a lot of new sounds and songwriting here to showcase what else we can do without sacrificing the heaviness or core sound that we established with ‚Matriphagy‘.”

Sänger Justin hat sich sogar zu dem Konzept hinter dem Album geäußert und mitgeteilt: “’The Generation Of Danger‘ is a concept album about a genius scientist who gets fed up with being swept under the rug. After the multi-billion-dollar corporation that employs him takes credit for his latest, award-winning invention, he snaps and retaliates against them by forcing them to take part in the greatest experiment the world of science has ever seen.”

© Tallah - The Generation Of Danger
© Tallah – The Generation Of Danger

Das Vorgänger-Album hat mich richtig umgehauen und mit den bisherigen Singles aus „The Generation Of Danger“ ging es mir erneut so. Meine Begeisterung für die schöne und angenehm abwechslungsreiche Musik von Tallah lodert weiterhin. Umso größer die Freude auf eine neue Langrille dieser Band.

Auch nach einigen Runden wird das Studioalbum nicht langweilig und ich entdecke neues. Den Gesang von Justin mag ich immer noch sehr. Growls/Screams, cleane Momente aber auch immer diese Art von Verrücktheit in der Stimme, die ich schon auf Matriphagy gut und erwähnenswert fand. Das hat sich hier nicht geändert. Die vertrackten Rhythmen sind gut und passend zur Gitarrenarbeit.

Eine der spannendsten Band aus diesem Genre und sie scheinen locker auf Überholspur zu gehen, um die alten, (vielleicht) ausgedienten Bands auf diesem Stil überholen zu können. Locker besser als das aktuelle Slipknot-Album und auf einem ganz, ganz hohen und interessanten Niveau. Eines, der Top-Alben dieses Jahr.

Tracklisting:

  1. mud_castle
  2. The Hard Reset
  3. Stomping Grounds
  4. The Impressionist
  5. Shaken (not stirred)
  6. For The Recognition
  7. Of Nothing
  8. Dicker’s Done
  9. Telescope
  10. Wendrid
  11. Headfirst
  12. Thistle
  13. How Long?
Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.