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Die neue Bandbio von Eskimo Callboy zum aktuellen, neuen Album Rehab teilt mir mit, das Sushi, Kevin, Daniel, Pascal, Daniel und David vieles nun anders gemacht haben als zuvor. Wikipedia sagt, dass die Texte – nicht wie bei vielen anderen Bands aus der Post-Hardcore-Szene – keine politikkritischen Hintergründe besitzen. Stattdessen eher von Party, Sex und Alkoholexzessen handeln. Das passt theoretisch auch zum Albumtitel Rehab. Andererseits deutet eine Rehabilition auch immer darauf hin, das Änderungen vorgenommen worden sind beziehungsweise in Arbeit sind, mindestens aber der Wille dazu vorhanden ist.

© Century Media – Eskimo Callboy - Rehab

© Century Media – Eskimo Callboy – Rehab

Der Nachfolger zu The Scene ist, finde ich, wenn man die Texte, zumindest die, die vorhanden sind, online sieht, durchliest, durchaus anders und nicht mehr so, wie es Wikipedia schilderte. Auch hier scheinen durchaus Tendenzen der Veränderungen vorhanden zu sein. Das klingt persönlich und hat Gefühl persönliche, persönlich-kritische, reflektive Textbausteine / Komponenten.

Tatsächlich ist der Grund, warum es Rehab genannt wurde ein anderer: „Wir hatten einige Höhe und Tiefen bei der Aufnahme dieses Albums. Dieses fertigzustellen war wie eine Art Rehabilitation für uns. Das ist der Grund weshalb wir das Ganze ‘Rehab‘ genannt haben. Es war kniffelig, eine einheitliche Richtung zu finden, welche zu unseren persönlichen Ansprüchen passt. Wir haben versucht, die Stärken jedes einzelnen Bandmitglieds noch mehr in den Vordergrund zu stellen. Außerdem haben wir uns mehr auf die Message der Songs fokussiert und uns dafür mit einem Bekannten zusammengesetzt, der uns bei der Übersetzung ins Englische half und somit unseren Lyrics den letzten Schliff gab.“

Die Mischung aus melodischem Gesang und Screams sind wohlbekannt. Als Ohrwurm fällt mir hier speziell der cleane Teil von Nice Boi ein oder auch bei Hurricane, hier besonders der mit Effekten besetzte Gesang. Klar, gibt es noch mehr derlei Beispiel. Beide Gesangsanteile halten sich die Waage finde ich, bieten allerdings keinen neuen Wert. Das Album ist okay, wie der gleichnamige Song, aber ich werde damit bis dato nicht warm. Dass sich das ändert, lässt sich allerdings nicht ausschließen. Hört mal rein, Fans finden es bestimmt direkt dufte und kaufen es ungehört.

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Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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