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Nach dem letzten Studioalbum Randalieren für die Liebe (Review gibt es an dieser Stelle) erscheint jetzt mit Phoenix aus der Klapse ein (Fast?-)Co-Release mit Ferris MC im Dezember 2019. Hier gibt es fünf neue Stücke plus einen Skit – letztgenannter an zweiter Stelle. Für 2020 haben Swiss & die Andern aber schon das nächste full-length Werk angekündigt, welches den Titel Saunaclub tragen wird.

© Swiss & die Andern - Phoenix aus der Klapse

© Swiss & die Andern – Phoenix aus der Klapse

Weisser Müll ist Song Nummero Uno und dient als Einstieg. Es geht in die Richtung älterer Stücke, knüpft aber auch an neuen Songs an. Dann folgt der schon erwähnte Skit.

Dieser dient als Vorstufe zum dritten Track: Klaus Kinski. Feiern Swiss, Ferris und Co den Schauspieler jetzt, machen sich darüber lustig? Sie wissen es wahrscheinlich und lachen ob meiner Zeilen wahrscheinlich. Oder aber ich.

Der Titelsong Phoenix aus der Klapse gibt ordentlich auf die Zwölf, danach folgt eine ruhigere, nachdenklichere Nummer namens Kleiner Kopf sowie der abschließende Track Klub 27.

Kleiner Kopf bezieht sich möglicherweise auf den Nachwuchs (Gratulation an Swiss an dieser Stelle, der im neuen Jahr direkt Vater geworden ist) oder aber den jeweiligen Partner, Partnerin möglicherweise auch ein Haustier.

Der letzte Song handelt vom berühmt-berüchtigten Klub 27. Viele berühmte Menschen diesen Alters sind dort gelandet. Sei es durch Drogen oder anderen Dingen. Sieht man sich selbst dort, entlarvt diese Hochgejubel als ziemlich seltsam oder ist es eine Hommage? Entscheidet selbst.

Insgesamt eine interessante EP mit sechs Stücken, zählt man den Skit mit. Klar sind die Themen wichtig und gut, dass sie angesprochen werden. Aber für mich ist es halt nicht mehr als das. Vielleicht fehlt mir die Live-Experience von und mit Swiss & die Andern, vielleicht war ich einfach nie richtig dabei. Wahrscheinlich sind aber meine musikalischen Interesse einfach so wechselhaft. Es wäre nicht das erste Mal, das ich eine Band feiere und nach einigen Veröffentlichungen dann eben nicht mehr. Sie fand und findet aber dennoch guten Anklang. Was mich wiederum freut.

(**)

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.
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