Oxygen von Anteater

Das Album Oxygen von der Band Anteater wurde am 13. Mai 2013 veröffentlicht. Die Screamo-Hardcore-Variante der Band aus Bielefeld, Paderborn und Köln besteht aus brachialen Elementen, Geschrei – einigermaßen variabel für den Stil – und Melodien. Die achte Stücke haben es in sich. Das klare / Splatter Vinyl kommt mit einer dicken Hülle und Textblatt sowie Poster.

© Anteater - Oxygen
© Anteater – Oxygen

Mit dem Stück 214 beginnt Oxygen von Anteater. Sängerin Hanna schreit dazu ins Mikro und die Hörerschaft nieder. Textlich reißt es einem ebenfalls vom Hocker, wenn einem die Hilflosigkeit der „beobachtenden Person“ klar wird und man am Sterbebett steht, nicht weiß, was man sagen soll, was Sinn ergibt. Es gibt so viele Worte, doch alles scheint so belanglos, falsch, nicht genug. Und jetzt wo ich weiß, worum es geht, bekomme ich Gänsehaut.

Hier einige verdammt gute Ideen verwirklicht worden und ich denke, die anderen Texte dürften ebenso spannend, interessant (…) sein wie der oben erwähnte.

Die Mischung aus (Post-)Hardcore und Screamo steht der Band ebenfalls gut. Die vorhandenen Melodien sind toll und es gibt ausreichend Abwechslung ganz besonderen Kalibers.

Oxygen beweist auch abermals, dass es nicht immer nur stumpf auf die Zwölf sein muss, sondern ruhig mal langsamer sein darf, kann und vielleicht sogar sollte. Selbst die schnellste Band benötigt einen variablen Sound, sonst klingt es einfach nur wie ein ziemlich komisch getuneter Staubsauger. Gibt es alles. Aber hier passt vieles. Bitte denkt euch daher eine Punktezahl von 3,5 von 5.

Bei Bandcamp gibt es das Album.

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