Mörder und Mysterien Vol. 1
13. Oktober 2019
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo als Serie geplant
14. Oktober 2019

Nachdem 2012 das Studioalbum w^w^^w^w und 2016 das Werk Meta erschienen ist, veröffentlicht die amerikanische Band Car Bomb nun ihren neuesten Longplayer namens Mordial. Auf diesem enthalten sind zwölf Stücke bei einer Laufzeit von rund 45 Minuten. Die Genre-Mischung ist immer noch abgefahren: technische Death Metal-Parts sind genau so enthalten wie lupenreiner Mathcore und progressiver Metal. Aber: im Grunde genommen etwas noch nicht genau definiertes. Kredenzt wird das Ganze nämlich mit Atonalität und Agonik, sagt Wikipedia. Ich selbst hätte das nur umschreiben können.

© Car Bomb – Mordial

© Car Bomb – Mordial

Zumindest aus dem Vorgängeralbum Meta – ich bin mir aber sicher, dass es die ganze Zeit dabei war – wurden futuristisch anmutende Töne, die klingen als würde man mit Laserkanonen schießen übernommen. Die werden, zugegebenermaßen, mittlerweile nervig und erkenne darin keinen sonderlichen Mehrwert. Außerdem vermute ich, dass die Band ihren Standpunkt klargemacht hat und die Hörerschaft mittlerweile weiß, dass es sich hierbei, um einen bösartigen Zwilling von The Dillinger Escape Plan und Meshuggah handelt sowie einige Zutaten, die alles noch auf die Spitze treiben, hinzugefügt wurden. Das ist aber, wie jede Review, rein subjektiv. Technisch gibt es nach wie vor nichts zu meckern.

Das Album kann man sich auch bei Bandcamp anhören und die Texte lesen. Die klingen zumindest interessant, wenngleich ich nicht zwingend schlau daraus werde. Ergeben die Töne, die wie Laser klingen, vielleicht Sinn und es ist eine Sci-Fi-Geschichte. Oder doch etwas sozialkritisches, oder „nur“ kritische Betrachtung auf sich selbst? Oder doch lieber spirituell? Vielleicht auch alles davon und noch viel mehr.

Insgesamt ist das neue Studioalbum Mordial genau so brachial wie die vorherigen Alben. Melodien bleiben nahezu bis vollständig auf der Strecke. zu oft kann ich es nicht konsumieren / anhören, dass ist auf Dauer einfach zu anstrengend. Für Fans genannter Genres und / oder Bands aber eventuell genau das Richtige.

-Ad-

Facebook Kommentare

Kommentare