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(c) $uicideboy$/Travis Barker - Live Fast Die Whenever von $uicideboy$ & Travis Barker

(c) $uicideboy$/Travis Barker – Live Fast Die Whenever von $uicideboy$ & Travis Barker

Wer sich wundert warum schon wieder die $uicideboy$ mit einer Review hier auftauchen während ich doch vor kurzem deren Debütalbum I Want To Die In New Orleans besprochen habe, dem sei gesagt: Live Fast Die Whenever hat mir in Erinnerung gerufen, dass der oben erwähnte Longplayer noch im Ordner für die zu besprechenden Platten ist. Folglich: noch unerledigt war.

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Dieses Mal sind $crim und Ruby aber nicht alleine am Start. Ko-produziert wurde die Punk-EP von blink-182-Drummer Travis Barker, der die Stücke teilweise auch mit einigen Drum-Beats ergänzt und verfeinert hat. Ebenso ist auch Korn-Gitarrist Munky mit am Start.

Eingeweihte wissen längst, dass die Okkult-Optik eher Synonym für das Übel dieser Welt steht und nicht im eigentlichen, möglicherweise ketzerisch-satanischen Aspekten gemeint ist. Die tiefen Bässe, die Trap-Anleihen sowie ihren eigene Sound-Mixtur tun ihr Übriges für den Wiedererkennungswert der $uicideboy$.

Ihre Texte sind voller Tod, Drogensucht und Depressionen und beschönigen wirklich nichts. That‘s no horror, that‘s reality. Doch wer meint, das sei schon alles, hat sich geirrt. Man höre sich nur den abschließenden Track nothingleftnothingleft an. Ein wahres Ungetüm, das mit old school Hardcore Drums und Gitarren beginnt und genau so angepisst weiter geht. Zwischendurch gibt es Mosh-Parts.

Ein wahrer Gegensatz zum ersten Track Killing 2 Birds With 22 Stones. Der mit einem Intro-Sample anfängt und mit schleppenden Gitarren und Geschrei beginnt. Und dazwischen ist der Sandwich-Belag, der die beiden Brothälften ergänzt und für den Geschmack sorgt. Für den Turn, das High. Direkt und ungeschminkt. $suicideboy$ liefern hier ordentlich ab.

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