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© Hummus Records - Knut - Leftovers

© Hummus Records - Knut - Leftovers

Band: Knut
Titel: Leftovers
Label: Hummus Records
Genre: Hardcore, Mathcore, Sludge
VÖ: 27.11.2020
Spielzeit: 32 Minuten
Wertung: 3,5 / 5

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Die Schweizer Band Knut kam mir schon vor Jahren vor die Linse, ähm, vor die Ohren meine ich. Leftovers, das erste full-length-Album (für einige gilt Bastardiser als erste full-length; erschien aber erst 1998; daher meine Wortwahl hier) erschien ursprünglich schon 1997 und dieses Werk beeindruckte viele. Mathcore mit einer Portion Sludge und Hardcore. Die Band Knut gibt es seit 1994. Laut discogs.com haben folgende Personen daran mitgewirkt: Thierry Van Osselt (verließ die Band zum dritten Album und wurde durch Jeremy Tavernier ersetzt) am Bass, Philippe Hess an der Gitarre, am Gesang Didier Severin und an den Drums Roderic Mounir. Damals abgemischt von David Weber und gemastert von Glenn Miller. Das Re-Master stammt nun von Lad Agabekov (eigentlich Ladislav Agabekov) von Nostromo (gibt es ähnlich lange wie Knut, hatten einige Jahre Pause und gibt es seit rund 4 Jahren wieder; außerdem gibt es mindestens eine personelle Überschneidung mit Knut aber das nur so nebenbei).

Auf Leftovers waren die etwas anderen Taktarten noch nicht so ausgeprägt wie auf den nachfolgenden Alben. Zumindest, wenn meine Erinnerung mich nicht trügt. Nicht ohne Grund tourten sie relativ früh schon mit Converge und Botch sowie anderen Knallern aus dem oder artverwandten Genres. Gleiches gilt für das Label Hydra Head. Dort sind neben Botch auch Cave-In und viele andere Gruppen, die ähnliche Musik machen und einen Sinn für außergewöhnliche Takte haben.

Leftovers von Knut ist allerdings auch schon nicht ohne und dürfte Fans des Genres durchaus noch heute gefallen. Oder gerade deswegen. Allerdings dürfte es auch einige Personen geben, denen die Band heute gefallen könnte, aber damals noch nicht geboren waren. Mittlerweile oder immer noch ist das Genre ja im kommen. Mathcore ist nach wie vor sperrig und Sludge weiterhin düster, schleppend.

Das Album gibt es bei bandcamp.

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