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Kishote – bis deine hülle bricht CD Kritik

© Kishote - bis deine hülle bricht

© Kishote - bis deine hülle bricht

Die verköpfige Band Kishote aus Bielefeld haben 2015 mit “bis deine hülle bricht” ihr Debüt veröffentlicht. Aufgenommen, abgemischt und gemastert wurde das von Alex Sickel im Tiny Pond Studio in Hannover. Das Artwork stammt von Rodrigo Almanegra. Die Labels MissTheStars Records, LifeIsAFunnyThing Records, CrystalMeth und HeartAttack haben dieses Release gemeinsam veröffentlicht.

Kishote waren mir bisher gänzlich unbekannt. Was zum einen daran liegt, dass ich mich schon länger in vielen verschiedenen musikalischen Gefilden herumtreibe und nicht alle im Blick behalten kann und möchte. Auf der anderen Seite höre ich einfach zu viel Zeug und mache auch zu viel. Kishote ist also ein sogenannter Überraschungs- und/oder Zufalltreffer ebenso wie die Band Tallah. Aber ich kann nach einigen Durchgängen schon sagen: Das ist eine der Band, hätte sie in den 1990er Jahren schon gespielt, wäre sie auf den Heartcore Tagen in Wermelskirchen anzutreffen gewesen.

© Kishote - bis deine hülle bricht
© Kishote – bis deine hülle bricht

Die acht Stücke (inklusive Intro) werden innerhalb von weniger als 17 Minuten dem Hörer um die Ohren gefegt. Immer wieder ausbrechende, schneller werdende Musik im Stile der früher Screamo/EmoViolence/Chaoscore-Sound, die sich abwechseln mit emotionalem Gesang/Geschrei, der passgenau zur Musik daherkommt. Freunde dieser Art von Musik, werden begeistert sein und aus dem Fußwippen und Kopfnicken nicht mehr rauskommen.

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.