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Zum Studioalbum Nummer 8 Jenseits von Gut und Böse heißt es in der Info: „Das achte und wirklich allerletzte Studioalbum der Terrorgruppe (VÖ am 26.6.2020) liefert einen wunder-
schönen Mix aus Gitarrenmelodien, Bollerschlagzeug, eingängigen Refrains und Diskussionsmaterial für die ganze Familie – Musik, damit die Gesellschaft weiter auseinanderdriftet.“ und „Punk tut wieder weh – die alten Jungen der Terrorgruppe hassen ihre Generation und alle anderen und cruisen sowieso schon lange weit „Jenseits von Gut und Böse“ , jenseits von Fuck & Fake, jenseits von geistig & gesund, jenseits von böse & böser…“. Das passt so weit. Aber das wirklich allerletzte Album? Mensch weiß es nicht. Wir müssen uns da wohl oder übel auf die Terrorgruppe verlassen. Oje…

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© Terrorgruppe - Jenseits von Gut und Böse

© Terrorgruppe – Jenseits von Gut und Böse

Das lila Album also. Schlichtes Design außen und … ja, innen weiß ich nicht, ich habe nur mp3s. Was aber okay ist. Aber zur Musik. Ja, die ist hier auch enthalten. Es gibt immerhin 14 Stücke und etwas mehr als 40 melodischen Punkrock auf die Ohren.

Mit Suizidoption gibt es einen Prolog und damit eine Eröffnung, die es in sich hat und sicherlich schon zu Beginn auf die Füße tritt und polarisiert. Danach folgt die Sinnlose Beleidigungsstrategie gegen Fabelwesen, ADHS und Der Trottel (Oi! Oi! Oi!).

Es nützt nichts alle Stücke durchzugehen. Das Gesamtwerk – und laut der Truppe aus Neukölln und Kreuzberg das allerletzte Album – muss man sich selbst anhören. Im ernst. Apropos ernst. Vielleicht war das ein Wortspiele der Terrorgruppe? Das allerletzte Studioalbum. Vielleicht nicht im Sinne von Anzahl, sondern im Sinne eines Selbst-Disses zu verstehen. Das beschissenste Album von uns. Wortspielereien kann die Band ja durchaus. Aber alles in allem gut und unterhaltsam. Macht Spaß, Fans werden begeistert sein.

(**)

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