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© BMG/Dove & Grenade - Hollywood Undead - New Empire Part 2

© BMG/Dove & Grenade - Hollywood Undead - New Empire Part 2

Band: Hollywood Undead
Titel: New Empire Part 2
Label: BMG/Dove & Grenade
Genre: Rock, Rap, Metal, Crossover, Nu Metal
VÖ: 04.12.2020
Spielzeit: 31 Minuten
Wertung: 3 / 5

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Hollywood Undead haben sich vor 1,5 Dekaden, 2005 also, in Los Angeles gegründet. Drei Jahre später erschien im September ihr Debüt Swan Songs. Es gab seitdem einige Besetzungswechsel und Anfang 2020 mit New Empire Vol. 1 eine neue Veröffentlichung. Mit etwas mehr als 30 Minuten Spielzeit. Der zweite Teil ist am 4. Dezember 2020 erschienen und hat wieder eine ähnliche Spielzeit. Nur schon mal vorab ein Gedanke: kennen die Bandmitglieder noch Bands, die 15 bis 20 Stücke auf ihren Alben hatten und über eine Stunde Spielzeit? Nur so eine Idee.

Johnny 3 Tears hat zu den beiden Alben mal sinngemäß gesagt, die Intention war einen komplett neuen Sound für die Band zu finden, nicht nur für dieses Release. Für New Empire Vol. 2 wurden folgende Singles veröffentlicht: Idol (featuring Tech N9ne) am 31. Juli 2020, Coming Home am 18. September, Heart of a Champion Remix (featuring Jacoby Shaddix von Papa Roach und Spencer Charnas von Ice Nine Kills) am 16. Oktober und die vierte und (bisher) letzte Single Gonna Be OK am 13. November.

Auffallend bei den Singles war und ist: Nur Idol sticht heraus mit seinem Sound. Der Aussage von Johnny 3 Tears kann ich nicht zustimmen. Aber daran messe ich die Qualität des neuen Werks nicht. Obwohl, doch, mache ich. Es ist eine Aussage, die mit Bezug zum Album gefallen ist.

Der Opener Medicate soll wie Medicine (Notes From The Underground) von ausgeuferten Drogenmissbrauch handeln. Das ewige Verlangen danach, um die Probleme des Lebens zu überwältigen, zu vergessen, obwohl es alles schlimmer macht und die Person es nicht sieht. Bei Comin’ Thru The Stereo gibt es das erste Feature auf dem Album mit Hyro The Hero (auch Hyro Da Hero), einem Rapper. Auf diesem Album gibt es einige davon (Rapper, Feature).

Bei Monsters dreht sich alles um Monster in Alpträumen, dunkle Gedanken et cetera. Rapper Killstation ist hier als Gast dabei. Eine Verbindung zum Track Nightmare von New Empire Part 1 kann man als Hörer gegebenenfalls auch herstellen. Worth It könnte das Gegenstück zu Black Dahlia (vom Debüt Swan Songs) sein. Hier schildert eine Person, dass es ihr leidtut und die Zeit zurückdrehen möchte. Auf Black Dahlia ist immer irgendjemand anderes schuld.

Es gibt außerdem noch zwei weitere Versionen – in meiner Version (leider) nicht – vom Track Idol zu hören. Bei einem Track ist Sebastian „Sushi“ Biesler (ex-Eskimo Callboy, Ghøstkid), vielleicht ein Tauschgeschäft denn auf dem aktuellen Album vom Sushi sind Hollywood Undead als Feature dabei. Sushi bringt hier im Übrigen deutschsprachige Lyrics mit rein. Bei der zweiten Idol-Version ist als Feature Kurt92 dabei. Wahrscheinlich ein russischer Künstler, da die Suchergebnisse alle mit kyrillischen Zeichen sind, ist es anzunehmen. Wenngleich auch eine einfache Lösung. In Bulgarien wird, glaube ich, auch das kyrillische Alphabet genutzt. Wenngleich eine bulgarische Variante.

Alles in allem ist das Album durchwachsen und ich werde nicht wirklich warm damit. Aber es ist auch nicht komplett für die Tonne. Ich hätte es nur nicht in zwei Teile unterteilt. Bei der kurzen Spielzeit hat es durchaus bei beiden für nur wenig mehr als 30 Minuten Laufzeit gereicht. Ziemlich wenig.

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