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Über Division Records erschien am vergangen Freitag, den 17. April 2020 die EP Flesh & Sky von Sxokondo (ausgesprochen Shock-hondo; das steht für das Esperanto-Wort für shockwave, Schockwelle). Angepriesen wird die 2012 gegründete Band aus Biel/Bienne in der Schweiz als Mischung aus Botch, Converge und Breach. Gegründet zu viert, haben sie später noch einen zweiten Gitarristen aufgenommen und sind jetzt ein flotter Fünfer. Gemeinsam wandeln sie auf dem düsteren Pfad der obengenannten Bands.

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© Division Records - Sxokondo - Flesh & Sky

© Division Records – Sxokondo – Flesh & Sky

Auch wenn die Band nicht außergewöhnlich schnell ist, passt der Bandname wegen verschiedener Faktoren dennoch ziemlich gut. Die 3-Song-EP der Schweizer besteht aus Flesh & Sky Part I, The Last Circle und Flesh & Sky Part II. Das mittlere Stück ist nur fast fünf Minuten lang, Teil 1 etwas mehr als sechs und Teil 2 fast acht Minuten. So gibt die Band trotz der drei Stücke auf fast 19 Minuten.

Leider steht zu den Texten nirgends etwas genaueres und gerade die würden mich interessieren. Da ich mir unter den beiden titelgebenden Stücken nichts vorstellen kann und auch der andere Song sehr viel Raum für Interpretationen lässt. Das empfinde ich beim Hören als etwas unbefriedigend.

Musikalisch passen die Vergleiche mit den vorab genannten Bands ganz gut. Es wird wütender Hardcore mit Dissonanz gepaart, es gibt stimmungsvoll-schleppende Songteile und brutal-klingende Growls und Screams. Das klingt durchaus vielversprechend. Wer für das Genre, die genannten Bands etwas übrig hat oder einfach offen ist, sollte ein Ohr, oder zwei, riskieren.

Die EP gibt es auch bei Bandcamp.

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