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Mit dem Album Ego erschien am 7. Juli 2001 das siebte Studioalbum von Oomph! via Virgin Schallplatten. Ein Single (Supernova; auf der B-Seite gab es Niemand) wurde ausgekoppelt und es gab drei Musikvideos. Zum einen zu besagter Single aber auch zu Swallow und zur B-Seite.

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© Oomph! - Ego

© Oomph! – Ego

Mit dem Vorgänger Plastik kamen auch die ersten größeren Hits und bei einem solchen Album geht oft die Befürchtung einher, dass das kommende Werk maximal gleich gut werden kann. Und meistens dadurch einfach zu ähnlich klingt.

Ego klingt aber nur beim ersten Hören ähnlich. Tatsächlich variieren die Songs stark. Auf dem Album untereinander als auch innerhalb des jeweiligen Stücks.

Die Single Supernova ist natürlich ein guter Eindruck mit denen die Leute damals vom Album zum ersten Mal gehört haben. Swallow ist ebenfalls ein gutes Stück. Und für einige Redakteure hört es dann auch leider auf mit den Hits. Dabei finde ich Rette mich und Kontrollverlust ziemlich überzeugend. Stücke, die sich hinter der Single und den Musikvideos nicht verstecken müssen.

Dazwischen geht es aber auch in Ordnung, was Oomph! auf dem Plastik-Nachfolger namens Ego fabriziert haben. Vielleicht kommt es nicht ganz an die Platte heran. Dennoch wäre es unfair zu sagen, dass kaum gute Stücke enthalten sind. Manche müssen eben wirken. Andererseits hat man schon recht, wenn gesagt wird, dass es nicht (ganz) an Plastik heranreicht. Die Frage wäre hier ja auch, ob dies die Intention von Dero und Co war. Ob das der Antrieb hinter Kunst sein sollte?

(**)

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