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Discordance Axis – The Inalienable Dreamless CD Kritik

© Discordance Axis - The Inalienable Dreamless

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Das Album “The Inalienable Dreamless” von der amerikanischen Grindcore-Band Discordance Axis ist ursprünglich im Jahr 2000 via Hydra Head Records erschienen. Eine Re-Issue wurde aber im Oktober 2021 veröffentlicht und ist jetzt, zumindest digital, auch noch bei Bandcamp erhältlich.

© Discordance Axis - The Inalienable Dreamless
© Discordance Axis – The Inalienable Dreamless

Frontmann Jon Chang wird in der Bandhistorie der Band bei Wikipedia ausführlich zitiert und dem kann man entnehmen, dass das wohl von Anfang an nicht darauf ausgelegt war mehrere Releases zu machen geschweige denn mehrere oder viele Shows / Tourneen zu spielen. Zumal Chang selbst mitteilt, dass kaum mehr als 500 Stück von den Scheiben verkauft wurden und das meiste davon nach Japan ging. Daher fanden die Touren (fast) ausschließlich dort statt. Weiter heißt es dort: “Jon Chang now sings for Gridlink. Rob Marton writes lots of music but isn’t in a band. Dave Witte plays for Municipal Waste (among others).“ Eine ausführlichere Liste mit den ehemaligen und aktuellen Bands von Witte: Burnt by the Sun, Human Remains, Municipal Waste, Black Army Jacket, Melt-Banana, Exit-13, Deny the Cross, Hope Collapse, East West Blast Test, Birds of Prey, Phantomsmasher”. Wahrscheinlich ist auch die nicht komplett. Trotzdem sehr viel. Mir persönlich ist auch nur ein Teil davon bekannt und sollte ich mal wieder hören, darunter: Municipal Waste (fand ich damals nicht sooo gut…) Black Army Jacket, Melt Banana, Exit-13.

Anfangs spielte die Band “normalen” Grindcore, wie es beispielsweise Napalm Death tun. Danach fanden sie ihren eigenen Stil in diesem Bereich. Die Gitarren waren technisch gut aber oft auch dissonant. Dave Witte fügte einige komplexere Drum-Patterns hinzu. Einen Bassisten gab es nie.

Jon Chang variierte seinen Gesang von Anfang und dies fing bei grellen “Gekreische” an und hörte bei tiefen Growls auf. Die Texte von ihm basierten auf Romanen und Animes. Dafür gibt es auf diesem Album “The Inalienable Dreamless” gute Beispiele. Die Lyrics handeln von Verzweiflung und Einsamkeit. Vorher waren die Texte durchaus auch politischer Natur. Referenzen in den Texten gibt es zur Anime-Serie “Neon Genesis Evangelion”, im speziellen die Filme “Neon Genesis Evangelion: Death & Rebirth” und “End of Evangelion”. Die Autoren Philip K. Dick und Joseph Conrad sind auch vorzufinden. Das Album wurde außerdem zum Thema des Buches (erschien 2012) “Compiling Autumn: The Making of Discordance Axis‘ „The Inalienable Dreamless“”. Davon gab es eine limitierte Edition im Paperback und deren Gewinn kam der Japanese Red Cross Society zugute.

Die siebzehn Stücke, die auf diesem Klassiker enthalten sind, werden in weniger als 25 Minuten runtergespielt und machen schön die Gehörgänge frei. Bedauerlich, dass die Band in Europa und anderen Ländern nie so viel Anklang fand, mehr verkaufte und mehr Konzerte und Tourneen spielen konnte. Das wäre dem Trio zu wünschen gewesen. Mir hat das Brachiale schon damals sehr gut gefallen, daher kenne ich auch einige der anderen Bands von Dave Witte. Grandiose Platte, die Fans des Genres schon seit 20+ Jahren kennen sollten und wenn nicht: bitte zeitnahe nachholen.

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Discordance Axis – The Inalienable Dreamless CD Kritik

Oliver Lippert

Discordance Axis - The Inalienable Dreamless CD Kritik
Cover
Texte
Musik

Fazit

Grandiose Platte, die Fans des Genres schon seit 20+ Jahren kennen sollten und wenn nicht: bitte zeitnahe nachholen.

4
Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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