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Deuce – Invincible CD Kritik

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Deuce - Invincible
Deuce – Invincible

Nine Lives hat mich vor einigen Jahren einigermaßen begeistern können und war das erste Werk was ich von Deuce als Solo-Künstler gehört habe. Auf dem Album hörte man auch seine Einflüsse, die er bei Hollywood Undead eingebracht hatte (aber auch eigene neue Sachen) und mit in seine Musik flossen. Nun erscheint der Nachfolger Invincible, das schon mindestens einmal verschoben wurde und als Free Leak in dem damaligen Zustand vom Künstler selbst veröffentlicht wurde. Nun erscheint ein dreiviertel Jahr später das Album als offizielle Version mit einem anderen Cover.

Während der Free Leak noch nicht abgemischt und gemastert war, soll das nun beim offiziellen Release anders sein. Der Longplayer startet mit einem der Tracks, die schon vorab veröffentlicht wurden: Here I Come. Einigermaßen Ohrwurmcharakter. Aber auch einer der besseren Stücke auf Invincible. Hell‘s Gonna Break folgt darauf und einen Klang beim Gesang und den Gitarren, wo ich mir denke: ernsthaft? Da ist kaum bis kein Wumms hinter und klingt wie in einer Höhle aufgenommen. Bass? Fehlanzeige. Maximal Mitteltöne, mehr jedoch der Rest. Kein Pfeffer hinter. Bitch This Is It hat das Problem bei den Drums. Klingt irgendwie seltsam.

Gone Tomorrow bereitet einen auf World On Fire vor. Beides Stücke deren Klang gewöhnungsbedürftig ist. Man hört zumindest bei letzterem die Chance, die vertan wurde um daraus eine wirklich gute Single zu machen. So wird sie unter Wert verkauft.

Das zieht sich leider durch das ganze Album Invincible und man kann nur hoffen, das Deuce mit Nine Lives richtig liegt und daraus einfach beim nächsten Mal mehr macht. Schade, dennoch soweit okay aber eben nicht das, was ich mir von dem Longplayer erhofft hatte.

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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