Banana Joe
14. April 2020
Artemis Fowl: The Arctic Incident von Eoin Colfer
17. April 2020

Die Band L’Appel Du Vide kam kürzlich auf mich zu, ob ich deren Demo nicht rezensieren möchte. Eigentlich habe ich kaum Zeit, andererseits habe ich schon länger keine düstere Musik gehört und Demos sowieso nicht. Obwohl diese ein gewisser Charme innewohnt, stört mich die „typische“ Demo-Qualität häufig. Ich habe mich aber mitreißen lassen und habe daher das Demo 2020 von der Chemnitzer Band, gegründet erst im Herbst 2019, einige Male angehört.

Werbung
© L'Appel Du Vide - Demo

© L’Appel Du Vide – Demo

L’Appel Du Vide besteht aus ehemaligen und aktuellen Bands wie Black Lagoon, Die Tunnel, Mvrmansk und Out On A Limb. Der Musik eigen der düstere Touch mit starkem Einfluss aus der (Post)Punk-Ecke sowie melodischen Surf-Gitarren.

Ich habe „nur“ das digitale Demo, da kein Tape-Deck mehr. Das richtige Release soll mit Siebdruck-Pappschuber kommen und umfasst – beide Versionen – 4 Stücke und rund 12 Minuten Musik.

Textlich geht es um… ja, keine Ahnung. Sind das persönliche, kritische oder einfach „nur“ düstere Texte. Der Musik sich anpassend. Oder vice versa. Da hat mensch sicherlich auch noch Zeit sich Gedanken zuzumachen während die Musik dazu läuft. Egal, ob Schweineherz, Einer von hier, Falle oder Verschlungen. Die vier Stücke bieten ausreichend Zeit – bei mehreren Durchläufen – und Raum für die Interpretation. Düsterer Punk mit Surfgitarren. Kann man so machen und geht auch gut rein.

Die Bandcamp-Seite der Band L’Appel Du Vide

Facebook Kommentare

Kommentare

Werbung