Artemis Fowl von Eoin Colfer
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purified von Zoodrake
13. April 2020

Nach dem letzten Studioalbum Shadowmaker mit Sänger Franky Perez gibt es nach fast fünf Jahren Wartezeit seit Januar 2020 ein neues Apocalyptica-Album namens Cell-0. Ich habe es immer wie das Instrument gelesen, tatsächlich heißt es aber Cell-0 – gesprochen Cell Zero. Zelle Null. Was wiederum vielfältig klingt: Zelle Null wie im Knast; eine sehr spezielle Station. Oder – (un)passenderweise – bezogen auf eine ansteckende Krankheit. Anstatt Patient Zero eben Cell Zero.

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(c) Apocalyptica - Cell-0

(c) Apocalyptica – Cell-0

Außerdem ist es seit siebzehn Jahren das erste Instrumentalalbum der finnischen Cello-Rocker. Das erste seit Reflections aus dem Jahre 2003. Das ganze ist der positiven Resonanz zu den Jubiläums-Shows zu Plays Metallica by 4 Cellos geschuldet. Deren Tour immer länger und länger wurde.

Die vergleicht die Entstehung von Musik mit der Entstehung des Lebens. Ähnliche Muster wären vorhanden. Die Wörter „god particle“ und Higgs Boson fallen ebenfalls in den Infos. Ohne Lyrics ist es natürlich schwer darüber zu spekulieren, was die Stücke bedeuten sollen. En Route To Mayhem macht es einem einfach, weil es dazu Visuelles gibt. Dort wird die Zukunft der Menschheit diskutiert und was die Handlungen für den Planeten bedeuten.

Die Stücke bieten eine Mischung aus verschiedenen Tempi und Sounds. Schneller, langsamer, chaotisch, ausbalanciert, sanft, rabiat. Leider ohne Gesang, daran habe ich tatsächlich Gefallen. Ich hoffe, die Idee wird nicht fallen gelassen und ist nur aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Wieder einmal auf die Wurzeln besinnen ist sicherlich nicht schlecht. So erkennt man auch noch einmal das Potenzial des Instrumentalen und kann die neuen Erkenntnisse später mit Gesang kombinieren. Wer weiß. Fans werden es sicherlich gut finden.

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