Velocity von Dean Koontz
24. Juni 2010
Dirk Bernemann Short & Sweet-Interview
25. Juni 2010

(Interscope / Universal)
Nachdem es zwischen der Doppel-CD „The Fragile“ und „With Teeth“ sechs Jahre still war, erwarteten die Hörer das im Jahre 2005 erschienene Album, With Teeth, mit Freude und eine Art Sehnsucht auf etwas Bissigem, das leider nicht allzu komplett erfüllt wurde, was das Album aber nicht schlecht macht. Hörer die immer noch darauf warten und hoffen, dürfen sich jetzt Hinsetzen und aufhören zu protestieren. Es ist da und nennt sich „Year Zero“.

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Der erste Song, direkt ein Instrumentaler, namens „Hyperpower!“, beginnt mit einen Beat der dazu animiert das Tanzbein zu schwingen endet dafür aber in einer Kakophonie aus einer Krachkulisse. Erinnert ein wenig an frühere Zeiten. „The beginning of the end“ startet direkt durch mit einem eher normalen Beat der vom Gesang von Mister Reznor begleitet wird und ebenfalls eine die obligatorische Gitarre kommt hier zur Geltung, zwischendurch mal einige noisige Elemente gegen Ende, welche mir gut zu sagen.
Die Single „Survivalism“, welche Euch mittlerweile bekannt sein dürfte, wenig lyrische Komplexität und eher Direktheit ist hier gefragt, was nichts schlechtes bedeutet denn dadurch gibt dieser Song wie sicherlich auch einige andere auf dieser CD, eine gute Chance ab für eine grandiose Live-Performance.

Bei „The good Soldier“ hätte mich mal jemand photografieren sollen, so dumm ich auch geschaut haben möchte das wäre sicherlich ein Bild für die Götter gewesen und hätte für Lacher gesagt, aber diese Mimik ist gerechtfertigt. Wie DAS ist NIN? Völlig fehl am Platz oder sorgt der Song für Abwechslung? Ich weiß es nicht, irgendwie sowohl als auch, ist aber herrlich erfrischend und tut dem Album gut.

Zu meinen Favoriten zählen irgendwie alle Tracks im Speziellen aber die eher im Mid-Tempo gehaltenen Nummern „Me, I’m not“, „My violent heart“, „Meet your master“ und das absolut grandiose „The great Destroyer“. Letzteres endet auf einer industriellen Kakophonie. Hervorragend arrangiert Herr Reznor!

Ich muss dazu sagen das ich, clevererweise wie ich finde, mir die Songs vorher nicht angehört habe, denn dadurch würde das Review auf jeden Fall anders ausfallen, zumal ich es nicht wirklich ausstehen kann nur einen Teil von etwas zu bekommen erst recht nicht bei Musik, wer ist denn schon erst die Soße und dann den Braten und zum Schluss Gemüse und Kartoffeln? Siehste!

Das Album beinhaltet auf jeden Fall einiges an Potential und nahezu eben so viele Hits wie Tracks auf der Platte enthalten sind, man mag mich jetzt beschimpfen oder was auch immer. Ich empfinde dieses Album als wahre Pfundgrube für Hits, mit einer ordentlichen Kombination aus verschiedenen Tempi, Noise-Elementen und mal eher melodisch-anmutenden Momenten. Ebenso einmalig wie der Sound ist auch das Artwork, lasst Euch überraschen niemand wird wirklich enttäuscht sein von dem Album, kommt Zeit kommt Genuss!

Die Wertung ist als 4,5 zu verstehen.

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