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United Abominations von Megadeth CD Kritik

United Abominations von Megadeth CD Kritik

(Roadrunner Records)
Dave Mustaine, ein Meilenstein und Kapitel für sich. Alleine in meinen Leben. Ich muss gestehen ich war nie ein großartiger Fan von Megadeth und seit den ersten Hörerlebnissen habe ich dieser Band so gut wie keine Chance mehr gegeben mir zu gefallen. Klar die Klassiker kennt man, weiß sie zu schätzen, aber ein komplettes Album? Ne. Bis heute.

„United Abominations“ fiel mir in Hände, ich grinste nur schief und ging wie ein „Sleepwalker“ – haha – zum Soundgerät. Schob die Scheibe ein und relaxte und genoss und staune. Nicht nur über mich selber das ich die Band so gut fand – auf einmal !? – sondern darüber das ich den Drang verspürte nicht nur mit den Füßen zu wippen.

Gewiefte Leser haben erkannt das der erste Song auch „Sleepwalker“ heißt und eigentlich nichts mit Schlafen an sich zu schaffen hat, denn das kann man nicht. „Washington is next“ heißt dann der zweite Song hier und allerspätestens (!!!!!!!!!) hier sollte jeder nicht nur wippen mit den Füßen. Hier bekommt man eine neue Frisur gratis, persönlich von Dave Mustaine verpasst.

„Never walk alone…a call to arms“ fährt mit einem allmächtigen Groove auf und der Refrain ist sowas von genial das es mir eine Freude ist diese Song auf ewig auf Dauerrepeat zu hören. Dave Mustaine auf Aggro in „United Abominations“, gefolgt vom „Gears of war“ das lange braucht um zu zünden und das verdammte Riffing kommt mir irgendwoher sowas von bekannt vor, die Art wie es gespielt wird, wenn es nicht sogar die gleichen Akkorde auf einem anderen Tuning sind. Ich kann mir nicht helfen.

Nichtsdestotrotz zwei Klasse Songs. „Blessed are the dead“ schwächelt ein wenig und auch „Play for blood“ kann das ganze nicht mehr ausbügeln zum einem weil ich es auch nicht viel besser finde als den sechsten Song zum anderen, hatte ich sowas befürchtet.
„A tout le monde“ – ein Klassiker vor dem Herrn. Zusammen mit Lacuno Coils – Sängerin wieder neu eingespielt. Warum? Keine Ahnung, ich kenn die Denkweise von Dave Mustaine nicht. Aber nunja, jedem das seine. Ich persönlich kann mich nicht erinnern wie das Original klingt und finde den Songs sehr sehr gut. Selbst wenn andere mir widersprechen – Mir egal! Sticht heraus mit dem Frauengesang von Christina Scabbia.
„Amerikhastan“ und „You’re dead“ sind wieder einige der schwächeren Stücke des Albums, diesmal aber ist alleine schon der Rhythmus des letzten Songs „Burnt Ice“ es wert und schafft es das was die beiden vorherigen Songs nicht gelungen ist wieder einigermaßen auszubügeln.

Alles in allem ein durchaus gelungenes Album von Megadeth. Welcome Back!

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Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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