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CD Kritik: Threes von Sparta

(Anti)

El Paso, Texas, USA. Heimat von SPARTA und den verblichenen AT THE DRIVE-IN, und sicherlich einigen mehr. Die Band veröffentlichte vor nicht allzu langer Zeit ihr neues Album via Anti und nannten es „Threes“. Der Albumtitel kann laut Info nicht nur wörtlich genommen sondern auch metaphorisch betrachtet werden, denn es nicht nur das dritte Album sondern es gibt seit dem letzten Album „Porcelain“ im Jahre 2004 drei weitere Neuzugänge in Form von dem Gitarristen Keeley Davis, vorher bei Engine Down und Denali, und dann noch Bassist Matt Miller und Drummer Tony Hajjar.

[aartikel]B000IFRQJA:right:dr0a-21[/aartikel]Während des Hörens habe ich das Gefühl das in der Zeit der Proben der Band nicht nur ein wenig Unentschlossenheit geherrscht haben muss, wie sonst kann ich mir die wechselnden Songs erklären, mal ist es poppig, die Band sagte dazu „wenn ein Song zu poppig wurde ließen wir ihn einfach so“, andererseits werden die mühsam aufgebauten Pop-angehauchten Bauten mit Leichtigkeit und ohne Scheu niedergerissen und dann kommt der altbekannte Sound von Sparta zur Geltung. Ein Wechselspiel aus Dynamik und Ruhe und entspannenden, ja melancholisch anmutenden Soundcollagen. Die bedrückende Stimmung ist aber in jedem Song zu spüren und ohne Gänsehaut kommt niemand daran vorbei.

Die knapp 50 Minuten auf dieser CD beinhalten ruhige und bewegende Momente, als Kontrast dazu stehen die energischen Songs von Sparta die bekannte Strukturen und Herangehensweisen nochmals veranschaulichen auf dem dritten Album. Der Anfang „Untreatable Desease“ und das Ende „Translations“ könnten nicht verschiedener sein und soll hier als Beispiel für die Vielfältigkeit der Band aber auch der neuen Veröffentlichung „Threes“ herhalten. Ich möchte aber darauf hinweisen das es in diesem Beispiel allein um die Vielfältigkeit geht und nicht darum Songs herauszusuchen die das Album auf ein Minimum an Zeit reduzieren und es dadurch nicht mal Ansatzweise repräsentieren können.

[xrr rating=4/5]

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.
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