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CD Kritik: LustStainedDespair von Poisonblack

(Century Media)
Gegründet von Ville Laihiala (Voc & Lead guitar), ex-Sänger der jetzt nicht mehr existenten Band Sentenced, fand sich zusammen mit vier, Tarmo  Kanerva (drums, Marco Sneck (Keyboard), Antti Remes (bass) und Janne Markus (guitar), anderen in Finnland. Aufgenommen wurde das 2006er Prachtstück „LustStainedDespair“ in den Tonebox Studios in Oulu, kurz danach ging es zum mixen nach Dänemark in die bewährten und nicht unbekannten Antfarm Studios, gemixt wurde die Platte von Tue Madsen, der wiederum schon die Finger bei The Haunted, Sick of it all, Heaven Shall Burn im Spiel hatte, um mal einige Beispiele zu nennen.

[aartikel]B000H3064A:right:dr0a-21[/aartikel]Dieser melancholisch-melodische Silberling aus Finnland macht definitiv Lust auf mehr, die charismatische Stimme von Ville gepaart mit den  wunderbar klingenden und gut zum Gesangsstil passenden Instrumentsounds. Es wäre unfair zu sagen es ist der typische Finnische Sound a la HIM, natürlich sind  Poisonblack diesen nicht ganz unähnlich aber warum zur Hölle muss das zum Nachteil für eine Band sein? Immerhin beweisen Poisonblack genug Eigenständigkeit um diesen Vergleich garnicht erst nötig zu haben, er wurde lediglich erwähnt um den Lesern einen einigermaßen  Eindruck des Sounds zu vermitteln. Naja, zumindest könnten HIM ähnlich klingen wie Poisonblack wenn nicht eher wert auf Balladen gelegt werden würde, aber da ist man bei Poisonblack an der falschen Adresse. So! Hätten wir das auch geklärt.

Angesiedelt ist die Klangkulisse von Poisonblack im Gothic-Rock / Metal, die immer erfrischenden Melodien und die abwechslungsreichen Songteile verschmelzen zu einem einzigartigen Konglomerat aus Finnischer Melancholie und Sound. Die Abwechslung wird deutlich durch die verschieden Parts in den Songs wenn es mal eher balladesk zur Sache geht. Abschließend kann ich das mit ruhigen Gewissen als runde Sache ansehen. Poisonblack müssen sich jedenfalls vor keiner Band verstecken. Hitpotential kombiniert mit feurigen arschtretenden Songs sind schon eine feine Sache.

[xrr rating=4.5/5]

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.
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