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Avantasia – A Paranormal Evening with the Moonflower Society CD Kritik

© Nuclear Blast - Avantasia - A Paranormal Evening with the Moonflower Society

© Nuclear Blast - Avantasia - A Paranormal Evening with the Moonflower Society

Ende Oktober 2022 erschien mit „A Paranormal Evening with the Moonflower Society“ das neunte Studioalbum von Tobias Sammet’s Avantasia bei Nuclear Blast Records. Die Songideen dazu gehen zurück bis ins Jahr 2018 und wurden teilweise erst wenige Monate vor der Veröffentlichung komplettiert.

Wie immer gibt es einige Gäste. Ralf Scheepers von Primal Fear singt beim Stück “The Wickede Rule the Night”, Floor Jansen (Nightwish) lässt ihre Stimme in “Kill the Pain Away” und “Misplaced Among the Angels” erklingen. Michael Kiske (Helloween) ist bei The Inmost Light” und zusammen mit Jørn Lande (Jorn) bei Arabesque zu hören. Letztgenannter ist Solo in “I Tame the Storm” zu hören. Ronnie Atkins von den Pretty Maids bereichert den Song “Paper Plane”, Bob Catley (Magnum) das Stück “The Moonflower Society”, Eric Martin (Mr. Big) den Track “Rhyme and Reason” und ex-Queensrÿche-Legende Geoff Tate singt in “Scars”.

© Nuclear Blast - Avantasia - A Paranormal Evening with the Moonflower Society
© Nuclear Blast – Avantasia – A Paranormal Evening with the Moonflower Society

Weitere Daten:
Avantasia
Tobias Sammet – lead vocals, keyboard, bass guitar
Sascha Paeth – guitar, bass guitar, mixing
Felix Bohnke – drums

Additional musicians
Michael Rodenberg – keyboard, orchestration on tracks 5, 11
Oliver Hartmann – additional lead guitar on track 4
Herbie Langhans, Ina Morgan – backing vocals on tracks 1, 3, 6, 7

„Moonglow“ und „Moonflower“ – zwei Worte, die den Mond enthalten und Sammet hat ein Faible für ebenjenen. Er, der Mond, ist aber auch faszinierend und anziehend zugleich. Die „Moonflower Society“ soll hingegen eine Metapher für das ein oder andere sein: Musen beispielsweise. Oder aber sogenannte Außenseiter. All dies könnte ein Gesicht gegeben werden.

Musikalisch gibt es (Power-)Metal auf die Ohren. Allerdings wohl dosiert und in verschiedenen Ausprägungen und passend zum jeweiligen Gast. Das ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil. Die Gäste wurden passend ausgewählt. Allerdings, und hier kommt das Manko, so gut wie die Platte handwerklich ist, holt sich mich nicht so gut ab wie der Vorgänger. Trotzdem eine überdurchschnittlich gute Platte.

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.