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Am 27. Juli 2018 ist das Studioalbum Aspire von Venues erschienen. Damals scheint es wohl untergegangen zu sein. Oder ins Abseits gedrängt worden zu sein durch Platten, denen ich mehr Priorität zugeordnet habe. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich es noch nicht besprochen habe, das sei hiermit nachgeholt.

© Arising Empire - Venues - Aspire

© Arising Empire – Venues – Aspire

Die Stuttgarter werden vom Label Arising Empire dem Genre Metalcore zugeordnet. Mit dabei sind: Nyves Krithinidou – Vocals, Robin Baumann – Vocals, Constantin Ranis – Gitarre, Toni Lixx – Gitarre, Florian Brett – Bass und Dennis Vanhöfen – Schlagzeug.

Die damalige Band- und Presse-Info schreibt in Versalien: „You have to hear that!“ Muss ich wirklich? Ich kann wohl eher. Das Sextett spielt Metalcore mit weiblichen, cleanen Gesang von Nyves und Shouts von Robin. Ansonsten gibt es die üblichen Zutaten, die zu erwarten sind.

Ich habe so meine Probleme mit Metalcore im ursprünglichen Sinne und manchmal höre ich mir dennoch die ein oder andere Band daraus an. Venues ist, wenngleich auch unabsichtlich, so ein Fall. Ich habe ja nur nachgesehen, ob es eine Review gibt und dann angemacht. Ohne zu wissen, welches Genre mich auf Aspire erwartet.

Die Kritiken, zumindest teilweise, gibt der Band ja recht. Es scheint eine abwechslungsreiche Sache zu sein. So ganz warm werde ich mit dem Album allerdings nicht. Auch nach mehrmaligem Hören habe ich weiterhin Probleme Zugang zum Werk zu finden. Auch, wenn ich den künstlerischen und dem Aspekt des Könnens nicht widersprechen kann. Das musikalische Handwerk beherrscht das Sextett durchaus, fesselt und ergreift es mich nicht in einer Menge, die ich benötige, um Musik gut finden zu können. Die Wertung ist als 2,5 zu lesen. Für Fans des Genres sicherlich eine gute Sache.

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