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Mit Arg! von Die Schnitter aus Kassel erschien im Jahr 1999 (Discogs) beziehungsweise 1998 (Wikipedia) das zweite Album via Costbar. Die 1996 gegründete Folk-Punk-Rock-Band verabschiedete sich 2007 von der Bühne. Anlässlich des 20. Jubiläums der Bandgründung fanden sich der Filmemacher und Gitarrist Ralf Kemper, die Violinistin Kathrin Heiß, der Schlagzeuger Tino Rakut und der Bassist Rainer Zastrutzki wieder zusammen. Das ist auch die aktuelle Besetzung. Doch nun zurück zum Album.

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© Die Schnitter - Arg!

© Die Schnitter – Arg!

Textlich gibt es neben Eigenkompositionen auch immer wieder interpretierte traditionelle deutsche Volks- und Widerstandslieder zu verschiedenen Themen wie Bauernkrieg, Weberaufstand und Vormärz sowie Arbeiterlieder.

Arg muss sich der Bauer quälen ist ein Stück, das unter die Kategorie Bauernkrieg (um 1525) fällt und gleichzeitig ein Arbeits- und Kampflied ist. Thomas Müntzer ist ebenfalls ein historisches Lied. Wikipedia schreibt über ihn: „Thomas Müntzer (auch Münzer; * um 1489 in Stolberg, Grafschaft Stolberg; † 27. Mai 1525 bei Mühlhausen, Freie Reichsstadt) war ein Theologe, Reformator, Drucker und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges.“ ((https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_M%C3%BCntzer))

Im tiefen Kerker behandelt dafür das Thema Gefangenenlied beziehungsweise Lieder der Märzrevolution 1920. Die Räuber lehnt sich an das gleichnamige von Schiller an. Wer mehr darüber erfahren möchte. ((https://de.wikipedia.org/wiki/Die_R%C3%A4uber))

Die Schnitter eignen sich durch die flotten Songs durchaus als tanzbare Musik, gelegentlich wird es aber auch ruhiger, wenn es angebracht ist. Das macht den Charme des zweiten Streichs der Schnitter aus. Es gibt eigentlich keinen Songs, den ich mit einem Daumen runter versehen würde. Auch über den Gemütszustand geht es. Vielseitige Platte.

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