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2015 ist Devianz – Dem Menschen ein Wolf erschienen im Herbst 2018 die – nenne ich mal so – EP 1997 und 2020 folgt Anatomie des Scheiterns von Hyems. Nach meiner Review zur EP kürzlich bot mir die Band das aktuelle Album an, was ich dankend annahm. Und, was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Aber ich möchte nicht zu sehr vorweg greifen.

© Hyems - Anatomie des Scheiterns

© Hyems – Anatomie des Scheiterns

Auf 1997 haben Hyems mit Nazi Black Metal Fuck Off klar Stellung bezogen, was ich absolut genial fand und finde. Finde ich nach wie vor wichtig und zwar in jedem Genre.

In knapp 48 Minuten gibt es bei sieben Titeln melodischen Black Metal der Marburger. Er wechselt aber auch innerhalb des jeweiligen Songs die Gefühlslage, so kann es melodiös sein aber auch vorher oder später kalt, brachial und dergleichen. Manches Mal auch in Kombination.

Mir gefällt diese klar geäußerte politische Position weiterhin und auch die Musik, die Hyems hier dem Publikum unterbreiten. Die Lyrics sind auch nicht einfach zusammengekloppt, sondern hinterlassen schon den Eindruck von einigen Gedanken, die dort hinter stehen. Das gilt für bisher jedes Album von der Marburger Band. Das ist bei Anatomie des Scheiterns nicht anders.

Fans der Band werden auch weiterhin gefallen an der Band und ihrer Musik finden. So viel ist schon mal sicher. Ich ebenfalls. Auch dieser Longplayer gefällt mir wieder sehr gut.

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