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Amenra - Mass VI

Amenra – Mass VI

Amenra – auch wieder eine Band, die ich jahrelang nicht mehr gehört habe, dann eine Lobeshymne auf die aktuelle Platte gesehen habe und wieder darauf aufmerksam wurde. Nun läuft das Album Mass VI der Belgier schon seit Tagen bei mir und ich werde beschallt mit scharfen Tabasco in akustischer Form während ich mit offenen Wunden Zeuge werde von dieser Qual. Bei Amenra ist das wohl als Kompliment zu verstehen. Was ich als Qual bezeichne ist in Wahrheit eine Mischung aus Richtungen wie Sludge, Doom, Post Metal und derlei Stilistiken.

Mit eine Menge Wumms schallt es dem Hörer entgegen. Die Musiker aus Gent haben hier etwas geschaffen, dass sich durchaus hören lässt und auch Melodien beinhaltet. Man mag es kaum glauben, ich höre da welche. Ziemlich eindeutig. Wenngleich die Gitarrenwände wie Wellenbrecher auf einen zukommen, so haben sie dennoch eine gewisse Sanftmut inne. Das mag widersprüchlich klingen, macht aber die Musik aus.

Sanft Klänge die sich in ihrer Brachialität steigern und im Laufe des Songs ihren Höhepunkt finden. Kombiniert mit der Stimme von Colin Van Eeckhout, gibt es das große Ganze. Egal, ob Spoken Word-ähnlich oder als Schrei/e. Amenra steht den großen Bands aus diesem Genre (oder ähnlichen) in nichts nach. Damals schon nicht und heutzutage gilt dies ebenso.

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