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Mit dem achten Studioalbum A Celebration of Endings veröffentlichten die Schotten von Biffy Clyro am vergangenen Freitag, den 14. August 2020 ihr neuesten Output. All Tracks wurden von Simon Neil geschrieben, das Werk von Rich Costey produziert. Vorab gab es schon die Singles Instant History (Februar, 2020), End Of (März, 2020), Tiny Indoor Fireworks (Mai, 2020) und im Juli Weird Leisure zu hören.

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© Warner Records - Biffy Clyro - A Celebration of Endings

© Warner Records – Biffy Clyro – A Celebration of Endings

Schon im Juli 2019, dem Jahr in dem Balance, Not Symmetry (ein Soundtrack-Album) erschien, gab die Band bekannt, dass sie an neuem Material arbeiten würde. Anfangs war das Veröffentlichungsdatum am 15. Mai 2020, wurde dann aber auf den 14. August 2020 gelegt. Der Grund dürfte bekannt sein: Corona.

North of No South ist der Opener des neuen Studioalbums und bedient hohe und tiefe Töne. Berührt und rockt gleichermaßen. The Champ ist der zweite Track und beginnt balladesk, sanft, mit Tastentönen und Streichern. Sobald es aber flotter wird entwickelt sich ein Ohrwurm. Hier sitzt alles, obwohl es einige sperrig-anmutende Momente besitzt.

Dann kommt die vierte Single als Track Nummer Drei. Weird Leisure heißt das gute Stück und ist auch gut. Tiny Indoor Fireworks hat mich schon zum Single-Release nicht wirklich überzeugen können. Auch jetzt reibe ich mich noch an dem Stück. Dann folgt aber das zu Beginn knarzige Worst Type of Best Possible, das schnell in ruhige Gefilde abdriftet. Kurz nach der 40. Sekunde setzt auch hier die Möglichkeit ein, ein Ohrwurm zu hören. Vielleicht ist der Reifeprozess etwas länger.

Space ist – ebenso wie Opaque – eine Ballade feinster Garnitur. Nach dem Space folgt aber erstmal End Of. Ein Stück, das ganz schön gemischt anfängt. Mit Instant History gibt es einen kleinen Abstecher zu den vorherigen Alben, die nicht bei allen gut angekommen sind. Zählt aber zu einen meiner favorisierten Stücke, wenn nicht sogar der favorisierteste. Gutes Stück Musik.

Dann folgt The Pink Limit, das angesprochene Opaque und abschließend Cop Syrup, das viele Elemente verbindet und gänzlich ungewohnt (für mich) daher kommt. Schick. Sogar ein wenig Geschrei kommt dabei raus und rum.

Insgesamt ist es ein durchwachsenes Werk der Schotten, doch es macht nach einiger Gewöhnung und Durchläufen Spaß. Auch wenn es dauert. Gutes Werk.

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buch7(**)

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