Lord of the Lost – From the Flame into the Fire

Lord of the LostLord of the Lost – From the Flame into the Fire

Band: Lord of the Lost
Titel: From the Flame into the Fire Label: Out of Line
Genre: Gothic-Metal
VÖ: 23.05.2014
Spielzeit: 54 Minuten
Wertung: 5/5

„From the Flame into the Fire“ – so heißt das brandneue Album von Lord of the Lost. Das Quintett mit Frontmann Chris „The Lord“ Harms beweist mit dieser Scheibe, dass sie schneller, härter und sogar einen Tick besser sein können, als bisher. Die vorangegangenen Werke waren die Vorbereitung für diese fast schon brachial anmutende Reise ins Fegefeuer. Getreu dem Motto „The Sky is the Limit“, kann man von den Hamburger Überfliegern hier also viel erwarten. Und diese Erwartungen erfüllen sie auch voll und ganz. Der Titel ist Programm: durchweg ein feuriges Tempo und Songs, die sich ins Hirn einbrennen.

Wer die Jungs bereits Live erlebt hat und die animalischen Schreie vom Lord hören durfte, ahnt sicherlich, dass in den Hanseaten etwas schlummert, das unbedingt raus muss. Und dieses Biest ist nun auf CD gebannt. Eindrucksvolle Melodien und monströse Arrangements ziehen sich durch das ganze Werk und dabei fehlt es auch nicht an Emotionen und Experimentierfreudigkeit. Die verlorenen Jungs zeigen sich mit dieser Scheibe von einer neuen und härteren Seite, die aber nicht weniger melodisch und vielschichtiger ist.

Die erste Auskopplung „Afterlife“ ist ein LotL-typischer Song, vergleichbar mit „Dry the Rain“ (Fears, 2010) oder „Heart for Sale“ (Die Tomorrow, 2012). LotL-typisch, das heißt eine etwas melancholische, aber rockige Melodie mit eingehendem und vielsagendem Text. In „Afterlife“ geht es um die Vergänglichkeit des Lebens und der Liebe. „There is no Love in the Afterlife“ heißt es – eine Message, die von einem gefallenen Engel überbracht wird.

Im krassen Gegensatz dazu steht die zweite Album-Preview „La Bomba“. Ein Mix aus Latin Elementen und Metal Klängen macht diesen Track zum absolut tanzbaren Party Hit. Der Titel hebt sich durch diese experimentelle, aber wirklich gut funktionierende Mischung deutlich vom Rest des Albums ab. „Love the Best, fuck the Rest“ ist dabei die eindeutig selbsterklärende Message, die aber auch mit einem Lächeln gesehen werden muss.

Mehr soll an dieser Stelle aber nicht vorweg genommen werden, denn Jeder soll sich natürlich selbst ein Bild vom Album machen und diese Reise individuell erleben.

Abschließend bleibt noch zu sagen: „From the Flame into the Fire“ ist ein gigantischer, spaßiger Höllenritt und prügelt dem Hörer einen bombastischen Hit nach dem andern in die Gehörgänge.

Achtung Suchtpotential!!!

Tracklist „From the Flame into the Fire“

Fists up in the Air Kingdome Come La Bomba Afterlife

Kill it with Fire

Six feet Underground Go to Hell
Odium
My own Shadow Bitch

I’ll sleep when you’re Dead (feat. Douglas Blair of W.A.S.P.) Holy F (feat. Nina Jiers of NEOPERA)
In a perfect World

Bonus CD „From The Rain Into The Flood“

See You Soon (SVBWAY TO SALLY Remix)
Kill It With Fire (But Kill It Good – RABIA SORDA Version) Eure Siege (OST+FRONT Version)
Heart For Sale (DARKHAUS Remix)
Die Tomorrow – The Day After (Remix by LETZTE INSTANZ) Blood For Blood (A LIFE DIVIDED Club Remix)
Sex On Legs (FORMALIN Clubmix)
Prologue (Mental Breakdown Remix)
I’ll Sleep When You’re Dead (MASSIV IN MENSCH Remix) Nothing Words Can Say (Noodlz Remix)

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