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Bud Spencer spielt in Der Bomber den ehemaligen Boxer Bud Graziano. Er ist jetzt Kapitän eines Schiffs, das schrottreif, wie es ist, zu Beginn zerlegt wird. Damit ist er seinen Job und seine neugefundene Beschäftigung auch schon wieder los.

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© 3L Vertriebs GmbH & Co. KG - Der Bomber

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Doch wie es der Zufall will kommt er mit einer Reihe von Anfängern, vom Trainer bis zu den Boxern, in Kontakt in einem Verein. Er soll sie trainieren. Doch er hat es aus verschiedenen, persönlichen Gründen an den Nagel gehängt. Lässt sich aber beizeiten erweichen und trainiert sie. Vor allem aber, weil durch Zufall jemand geeignetes bei einer Kneipenschlägerei gefunden wird. Dieser jemand ist Giorgi Desideri und immer weiter trainiert. Bis er zu gut wird und rausgedrängt wird. Getarnt als guter Rat a la „Hör damit auf, das ist besser für deine Gesundheit“ hält sich Desideri daran. Sehr zum Unmut von Graziano.

Doch es gibt auch die ein oder andere Lektion. Auf verschiedenen Seiten und in verschiedenen Formen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz und reicht von subtil bis offensichtlich. Zum Beispiel die Schlägereiszene in einer Hafenkneipe. Diese wird von einer Südtiroler (erkennbar an dem typisch blauen Schurz, auch Firtig oder Fürtig genannt) Schuhplattler-Gruppe aus Leifers. Zusammen mit Bud Spencer wird die typische Tanzfigur des Watschinger (auch als Watschnplattler oder Watschentanz bekannt) aufgeführt. Die Jodlerin ist Maria Sulzer aus Lana.

Ein typischer Klassiker der auch mit einigen Schlägereien – auch außerhalb des Rings – versehen ist. Eine der wenigen Filme ohne Terrence Hill aber dennoch gelungen. Das kann man nicht immer behaupten und einige mag ich einfach nicht. Subjektiver Geschmack, natürlich. Das ist aber nicht nur bei dem 2016 verstorbenen Bud Spencer, Carlo Pedersoli, so, sondern auch bei seinem Freund Terrence Hill. Da mag ich ebenfalls nicht alle Solo-Filme. Dieser hier ist jedoch gelungen und macht Spaß. Wie bei allen Filmen: Immer genügend zeitlicher Abstand.

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