DVD-Review: Peter Gabriel – Back To Front – Live In London

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Künstler: Peter GabrielPeter_Gabriel_Back_To_Front_DVD
Titel: Back To Front – Live In London
Label: Edel Germany GmbH
Genre: Progressvie Rock
VÖ: 20.06.2014
Spielzeit: 142 Minuten
Wertung: 5/5

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„Back To Front“ – unter diesem Titel ist Peter Gabriel seit September 2012 auf einer Welt-Tournee unterwegs, die anlässlich des 25jährigen Jubiläums seines Meilensteinalbums „So“ stattfindet. Zum Abschluss des dritten Abschnittes legt Gabriel dazu einen beeindruckenden Konzertfilm vor. Dafür wurden im Oktober 2013 zwei Shows in London aufgenommen disney font download for free. Zu sehen ist die originale „So“-Tourband aus den Jahren 1986/87 in bester Laune und musikalischer Brillanz.

Der Film beginnt mit einer kurzen Startsequenz: Der Zuschauer blickt aus der First-Person-Perspektive auf die Setlist des Abends, stellt eine Teetasse daneben ab und macht sich auf den Weg zur Bühne. Gabriel erklärt derweil aus dem Off, dass er ein Bühnen-Ich besitzt und was die Privat-Person davon unterscheidet. Auf der Bühne angekommen, ändert sich die Perspektive auf die Sicht des Publikums und das Konzert beginnt herunterladen.

Die Konzerte der „Back To Front“-Tour sind in drei Teile gegliedert. Bei Saal-Beleuchtung spielt Gabriel (zunächst nur mit Bassist Tony Levin, später mit der gesamten Band) drei Akustik-Songs. Schon hier ist das musikalische Vermögen der „So-Band“ zu erkennen, die von den zauberhaften Background-Sängerinnen Jennie Abrahamson und Linnea Olsson verstärkt wird downloaden van google chrome. Gespielt werden ein noch unfertiger Song, der während der Tour noch „O But“ hieß, auf der Veröffentlichung nun aber mit „Daddy Long Legs“ betitelt ist, „Come Talk To Me“ („Us“, 1992) und „Shock The Monkey“ („Peter Gabriel IV (Security)“, 1982). Während „Family Snapshot“ („Peter Gabriel III (Melt)“, 1980) erlischt das Saal-Licht und der zweite Teil beginnt herunterladen.

Unter hartem – ausschließlich weißem – Bühnen-Licht und mit elektronischer Verstärkung werden sieben Gabriel-Klassiker gespielt. Stücken wie „Digging In The Dirt“ und „Secret World“ (beide „Us“) steht dieses Licht sehr gut. Dieser Abschnitt wirkt rau, wuchtig und geht teilweise in den Industrial über. Sowohl Tony Levin, als auch David Rhodes (Gitarre) können hier immer wieder mit ihrem musikalischen Talent glänzen cven gratis. Fester Bestandteil der Licht-Show sind übrigens die an Kamera-Armen befestigten Scheinwerfer, die auch schon auf der 86/87er „So“-Tour zu sehen waren.

Zu Beginn des dritten Teils regnet es rotes Licht auf die Bühne, während die ersten Takte von „Red Rain“ erklingen. In der Folge wird es nun immer bunter, während das langerwartete komplette Album „So“ (1986) aufgeführt wird psd. Die Licht-Show ist bei jedem Song eine andere – aufwändig und der Stimmung immer angemessen. Höhepunkt dürfte für die meisten die opulente Version von „Sledgehammer“ sein. Emotionaler Höhepunkt ist aber sicher „Don‘ t Give Up“, welches Gabriel einst gemeinsam mit Kate Bush eingesungen hat. Der zurückhaltende Applaus für Jennie Abrahamson, die diesen Part in London übernommen und brillant gemeistert hat, kann nur mit fassungslosem Erstaunen erklärt werden die sims 3 kostenlosen vollversion deutsch chip. Vielleicht die einzige Nummer des Filmes, die nicht so intensiv rüber kommt, wie sie live war. Aber auch „Mercy Streets“, „Big Time“, „This Is The Picture (Excellente Birds)“ und „In Your Eyes“ wissen zu begeistern.

Als Zugaben gibt es dann noch „The Tower That Ate People“ („OVO“, 2000), dessen Show-Einlage wohl als eine Hommage an Gabriels Zeit bei Genesis zu verstehen ist (mittlerweile ist es ja auch offiziell, dass die Genesis zumindest für eine BBC-Dokumentation wieder zusammen gekommen ist) und dem standesgemäßen „Biko“ („Peter Gabriel III (Melt)“) herunterladen.

Die Regie des Filmes übernahm Hamish Hamilton. Er ist auch für Gabriels „Growing Up Live“ (2003) und „Still Growing Up – Live And Unwrapped“ (2005) verantwortlich und hat auch schon für Phil Collins, Robbie Williams, Madonna und Bands wie U2 und The Rolling Stones gearbeitet.
Kamera- und Schnittführung sind angenehm, nie langweilig und stets dem jeweiligen Tempo des Songs angemessen. Von Nahaufnahmen der Musiker bis zu Totalen, welche die beeindruckende Licht-Show einfangen, ist alles vertreten adblock edge kostenlos. Das bietet teilweise sogar einen Mehrwert gegenüber dem Live-Erlebnis. Aus dem Publikum gefilmte Sequenzen liefern auch immer wieder ein „Mittendrin-Gefühl“. In einigen Songs des dritten Abschnittes wechselt der Schnitt zwischen normalem Bild und den Effekten der Videoleinwand.
Am Rande erwähnt sei noch, dass Hamilton in Ultra High Definition 4K aufgenommen hat download youtube video as wav. Das hat allerdings technisch nur in ausgewählten Kinos eine Bedeutung. Weder DVD noch Blu-ray sind in der Lage, dieses Format zu speichern und bieten „nur“ Full-HD.

„Back To Front – Live in London“ wird in zwei verschiedenen Versionen (jeweils auf DVD und Blu-ray) veröffentlicht. Die Standard-Version enthält nur den ungeschnittenen Konzertfilm sowie die Kurz-Doku „The Visual Approach“. Die ist mit sechs Minuten allerdings extrem kurz geraten und besteht nur aus der Erklärung des Konzeptes der Tour und der Lichtshow.

Die Deluxe-Edition kommt im quadratischen Hardcover-Fotobuch (ebenfalls als DVD und Blu-ray) und bietet außerdem noch eine Bonus-Disc sowie zwei Audio-CDs, welche das Konzert enthalten. Kleiner Wehrmutstropfen: Fast alle Ansagen und der Applaus wurden auf den CDs heraus- bzw. abgeschnitten. Das lässt das Ganze etwas lieblos, wenig nah und organisch erscheinen. Die Bonus-Disc enthält den Konzertfilm in der Kinofassung. Dieser beinhaltet leider nicht alle Songs. Zwischen den Stücken sind auch immer wieder Interviewsequenzen platziert. Das wird für den einen ein Mehrwert sein, andere wird es stören.

Mit „Back To Front – Live in London“ liefert Peter Gabriel einen opulenten, sehr dichten und intensiven Konzertfilm ab. Dieses Dokument seiner Jubiläums-Tournee lässt weder in Sachen Setlist, noch bei Kamera, Schnitt, Licht oder Ton etwas zu wünschen übrig. Diesen Eindruck unterstützt auch die Veröffentlichung als Standard- und Deluxe-Edition im Artbook, mit der man sich nicht zwischen Video und Audio entscheiden muss.

Tracklist:
Daddy Long Legs
Come Talk To Me
Shock The Monkey
Family Snapshot
Digging In The Dirt
Secret World
The Family And The Fishing Net
No Self Control
Solsbury Hill
Show Yourself
Red Rain
Sledgehammer
Don’t Give Up
That Voice Again
Mercy Street
Big Time
We Do What We’re Told (Milgram’s 37)
This Is The Picture (Excellent Birds)
In Your Eyes

The Tower That Ate People
Biko

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