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Die Flüsse von London 9 – Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch Comic Kritik

Die Flüsse von London 9 - Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch (© Panini Comics)

Die Flüsse von London 9 - Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch (© Panini Comics)

Mit “Die Flüsse von London 9 – Ein mieser Montag” von Ben Aaronovitch sowie Andrew Cartmel ist ein neuer Comic in der Serie “Die Flüsse von London” erschienen. Der neunte Band ist ebenfalls wieder bei Panini rausgekommen. Gezeichnet wurde von José María Beroy. Die Story hält 116 Seiten an und beinhaltet außerdem einige Extras.

Die Flüsse von London 9 - Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch (© Panini Comics)
Die Flüsse von London 9 – Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch (© Panini Comics)

Auf der Website des Verlags steht “Der magiebegabte Ermittler Peter Grant bekommt einen extrem angefahrenen Fall auf den Tisch, der alle seine grauen Zellen und mystische Energie fordert.” Ja, und dem kann ich zu 100% zustimmen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob wie das gleiche meinen. Denn obwohl wir beide uns angestrengt haben, empfinde ich diesen Band als sehr wirr, sprunghaft und überhaupt nicht zuzuordnen, wer wo was nun ermittelt. Ich kann nur annehmen, dass die einzelnen Teile zusammengehören, weil sie in einem Band ko-existieren aber gelesen fühlt es sich einfach seltsam und wirr an.

Es ist auch der erste Band bei dem ich so empfinde. Es fühlt sich ungeordnet an und als ob eine viel zu große Geschichte zu wenig Raum erhalten hat. Peter Grant trifft seine ehemalige Vorgesetzte wieder, Peter Grant als Vater, Grant hier, Grant da. Und zwischendrin immer wieder Sequenzen in denen seine ehemalige Vorgesetzte vorkommt und intern ermitteln lässt, in denen sein aktueller Vorgesetzter Nightingale vorkommt und uns in seine Vorgeschichte versetzt. Dann gibt es noch die Teile, in denen Grants Kinder und sprechende Füchse auftauchen aber auch Abigail Kamara und Fingerhut tauchen auf. Letztere habe ich gar nicht wieder erkannt und gedacht, dass sie der „bösen“ Seite zuzuordnen ist.

Man erkennt mich an meinem großen „WAS?“ auf der Stirn. Und ich bedauere die Kritik aber dieses Band hat mich verwirrt, mehr Fragen hinterlassen als gelöst. Ich weiß nicht mal wer Täter war, der Schwede (?), der, der später „geläutert“ nach Schweden geht, sind das zwei Personen und da wurde Vorgeschichte und Aktuelles vermengt? Keine Ahnung.

Die Ideen sind sicherlich gut und die Zeichnung sowieso. Ich bin mir nicht sicher, ob daraus nicht 2-3 Bände mit der jeweils gleichen Seitenanzahl hätten entstehen können/sollen!? Ich freue mich dennoch weiterhin auf mehr.

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Die Flüsse von London 9 – Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch Comic Kritik

Oliver Lippert

Die Flüsse von London 9 - Ein mieser Montag von Ben Aaronovitch Comic Kritik
Cover
Idee
Inhalt

Fazit

Dieser Band hinterlässt mehr Fragen als er Antworten liefert. Aber die Ideen und die Zeichnungen sind gut und gefallen mir. Ich fühle mich verwirrt.

3.3
Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.

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