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7 Warriors Nr. 1-3 von Michael Le Galli und Francis Manapul

7 Warriors #1 von Michael Le Galli und Francis Manapul

7 Warriors #1 von Michael Le Galli und Francis Manapul

Nach 7 Psychopaths und die dazugehörige Review habe ich anhand des Titels 7 Warriors auf eine ähnlich interessante Story gehofft und dementsprechend neugierig, was mich mit 7 Warriors Nr. 1-3 von Michael Le Galli und Francis Manapul erwarten würde.

Die Story ist interessant – zumindest auf den ersten Blicken. Eine Ortschaft wird in früheren Zeiten belagert, der Prinz beziehungsweise die royale Linie soll aber natürlich weiterleben. Und so wird der noch junge aber engagierte kriegerische Prinz an einen geheimen Ort geschickt. Als Begleitung gibt es 7 Kriegerinnen eines aus Frauen bestehenden kriegerischen Stammes. Sie sind idealisiert, betont weiblich, dargestellt.

7 Warriors #2 von Michael Le Galli und Francis Manapul

7 Warriors #2 von Michael Le Galli und Francis Manapul

Doch bevor es losgeht, sitzt der Prinz mit den Kriegerinnen zum scheinbar näheren, platonischen Kennenlernen beisammen. Zu spät merken die Kriegerinnen, dass etwas in den Getränken ist. Erst dachte ich, dass sie umgebracht worden sind, denn es sind eigentlich Feinde, die von einer handvoll Stämmen zwar als am vertrauenswürdigsten erachtet wurde und die mitgeholfen haben, die Heimstatt zu verteidigen aber letztendlich immer noch Feinde. Doch es kommt anders. Dabei handelt sich nicht um einen Mord, sondern um eine unter Drogen stattgefundene sexualisierte Erfahrung – deutlicher gesagt: Vergewaltigung. Das man den Eindruck bekommt, dies sei einvernehmlich passiert ist mehr als nur ein bisschen befremdlich, sondern ein ziemlich deutlicher WTF?!-Moment.

7 Warriors #3 von Michael Le Galli und Francis Manapul

7 Warriors #3 von Michael Le Galli und Francis Manapul

Die Story ist interessant, nimmt aber einen seltsamen Verlauf an, sobald man versteht, was da vor sich ging und dass es ernsthaft einen Verlag gibt, der das so veröffentlichen wollte. Ja, vielleicht machte man das damals so um eine royale Linie zu retten, das heißt aber nicht, das man im 21. Jahrhundert noch solche Storys veröffentlichen sollte. Mutet irgendwie seltsam an und ist für mich gegessen, sprich wird ignoriert und bei solchen bildlichen Darstellungen, sollte man vorher unbedingt einen Blick hinein werfen, ob man das so möchte. Außerdem gibt es einige Logikfehler.

Oliver Lippert
Oliver Lippert
Schreibe schon seit Mitte der 1990er und habe seit Oktober 2020 zwei Bücher ("Kaleidoskop - Abschnitt 1 -" und "Kaleidoskop - Abschnitt 2 -") veröffentlicht.
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