CD Review: Shakira – Shakira.

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shakira_albumBand: Shakira
Titel: Shakira.
Label: RCA / Sony Music
Genre: Pop
VÖ: 21.03.2014
Spielzeit: 42 Minuten
Wertung: 4/5

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Mit ihrem selbstbetitelten Album meldet sich Shakira zurück. 5 Jahre ist ihr letztes englischsprachiges Album „SheWolf“ (2009) inzwischen alt, aber so wirklich vergessen hat man die Sängerin allein dank „Waka Waka“ schon nicht. Bereits seit 2011 schreibt die Sängerin an den Titeln des aktuellen Longplayers, verzögerte den eigentlich für 2012 geplanten Release aber aufgrund ihrer Schwangerschaft. Faul war sie deswegen trotzdem nicht. Ein spanischsprachiges Album und eine Staffel als Coach von The Voice als Vertretung von Kollegin Christina Aguilera sind dabei nur einige Schritte auf dem Weg.

Für „Shakira.“ hat sich die Sängerin mit einem starken Team aus Songwritern und Produzenten umgeben, zu dem unter anderem die beiden Masterminds Max Martin und Dr. Luke gehörten. Damit allerdings noch nicht genug: Mit Gastauftritten von Musikern wir Rihanna, Blake Shelton und Magic! setzt die Künstlerin perfekt Akzente und erweitert damit auch gleichzeitig ihr musikalisches Spektrum.

Musikalisch bewegt sich Shakira auch auf ihrem neuen Album zwischen Pop und Latin, spielt aber gleichzeitig auch mit Reggae-, Dance-, Rock- und Country-Elementen. Klingt schräg, funktioniert aber. Den Anfang macht das Duett mit Rihanna. „Can’t Remember To Forget You“ besticht mit Leichtigkeit und guter Laune und hat damit nicht zuletzt durch Reggae Klänge echtes Potential für einen Sommerhit. „Empire“ bringt auf der einen Seite ihre sanfte Seite zum Vorschein, spielt gleichzeitig aber auch mit Stimmverzerrung und Dance-Elementen und klingt damit mehr nach einer großen Stadionhymne. „Dare (La La La)“ hat dann wiederum das Potential „Waka Waka“ den Rang streitig zu machen. Frischer Dance Pop mit schnellem Ohrwurmpotential – ja, das beherrscht Shakira ebenso ohne zu aufdringlich zu wirken. Bei „Cut Me Deep (feat. Magic!)“ zeigt sie nicht nur stimmliche Klangbreite, sondern peppt erneut mit Reggae Elementen auf. „23“ zaubert auch ihre akustischen Qualitäten hervor und entpuppt sich als gefühlvolle Ballade, die beweist, dass es überhaupt nicht nötig ist wie früher bei „Underneath Your Skin“ große Gefühle zu erzwingen. „Medicine“ schlägt dann schließlich dank The Voice Kollegen Blake Shelton die Brücke zum Country. Wie auch schon mit Kollegin Christina Aguilera verzaubert eine starke Ballade, die gleichzeitig positiv die Vielschichtigkeit von Shakiras Stimme zeigt. Ähnlich entwickelt sich auch „Broken Record“, was eine gelungene Abwechslung zur Dancepop Nummer „Spotlight“ bietet. Ganz ohne spanische Songs geht es bei Shakira allerdings dann doch nicht. „Nunca Me Acuerdo De Olvidarte“ ist die spanische Version von „Can’t Remember To Forget You“. „Loca Por Ti“ greift ein letztes Mal in die Balladenkiste und verlässt den Hörer somit fast schwebend.

Shakira zieht mit „Shakira.“ alle Register und katapultiert sich damit zurück ins weltweite Interesse. Das nötige Hitpotential ist auf dem Silberling definitiv enthalten und der nächste Sommerhit ist der Sängerin eigentlich auch schon sicher!

Playlist:
Can’t Remember To Forget You feat. Rihanna
Empire
You Don’t Care About Me
Dare (La La La)
Cut Me Deep feat. Magic!
23
The One Thing
Medicine feat. Blake Shelton
Spotlight
Broken Record
Nunca Me Acuerdo De Olvidarte
Loca Por Ti

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