CD Review: Pink Floyd – The Endless River

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Pink-Floyd-The-Endless-River-PF-CDfrontcover-PF3.5-px400Band: Pink Floyd
Titel: The Endless River
Label: Parlophone Records / Warner Media Group
Genre: Progressive Rock
VÖ: 07.11.2014
Spielzeit: 52:46 Minuten (plus Bonus DVD)
Wertung: 4/5

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Eine Rezension von Dennis Sahl

Pink Floyds 15tes Studioalbum sei der Schlussstrich unter das musikalische Schaffen der Band, so sagen es viele. Einer sieht das – mit typischer britischer Ironie – anders: „Ich selbst glaube inzwischen, dass sogar noch auf meinem Grabstein stehen wird: ‚Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es mit der Band vorbei ist’“, sagte Nick Mason, Drummer der Band dem Rolling Stone spotify musik als mp3 herunterladen. Er und David Gilmour, Gitarrist von Pink Floyd haben viele Aufnahmen, die bei diversen Gelegenheiten entstanden, gesichtet. Viele der Tracks entstanden während der Aufnahmen des vor 20 Jahren erschienenen, vorerst letzten Studioalbum, „The Division Bell“.

Diese Herkunft kann das Album nicht verleugnen. Sehr häufig benutzt Gilmour einen Pitch-Shifter, um seine Gitarre bis zu eine Oktave nach oben zu transponieren 194 countries. Das erinnert nicht zuletzt an „Marooned“, einen Instrumentaltrack von „The Division Bell“. Doch die musikalischen Zitate beschränken sich nicht auf die Zeit nach Roger Waters Ausstieg aus der Band. Zwar lässt sich Pink Floyd kaum ohne die Geschichte des Streits zwischen den beiden extrovertierten Musikern Gilmour und Wright verstehen, doch liegt der Fokus von „The Endless River“ mehr auf dem musikalischen Beitrag des vor sechs Jahren verstorbenen Richard Wright geburtstagskalender herunterladen.

Das Spiel des Autodidakten Wright prägt „The Endless River“. Er formte mit Keyboard, Piano und Orgel subtil den Pink Floyd-Sound und stand doch immer im Schatten seiner Bandkollegen Gilmour und Waters. Auf dem neuen Album treten unglaubliche weite Synthesizer-Landschaften und Keyboard-Flächen in den Vordergrund. Das Mixing lässt Wrights Fähigkeiten großen Raum google download deutsch kostenlos.

Immer wieder tauchen Zitate aus der Vergangenheit von Pink Floyd auf. Mal schimmert ein Hauch von „Shine On You Crazy Diamond“, mal schaffen die irren Roto-Tom-Rhythmen von Mason in „Skins“ eine Verbindung zu „Time“. Leider erwecken die Zitate eine Erinnerung und versprechen etwas, das sie nicht ganz einlösen können. Es ist wie als öffneten sich nacheinander Fenster und erlauben einen kurzen Blick auf die Vergangenheit, bevor sie sich wieder schließen napster titel herunterladen.

Immer ist auch der Kontrast zwischen Gilmours vom Blues geprägten Gitarrenspiel und Wrights eher klassischem Ansatz zu spüren. Auf der dritten „Seite“, denn das Album ist klassisch in vier Teile einer Doppel-LP gegliedert, wird dieser Kontrast besonders deutlich. „On Noodle Street“ wird getrieben von einem einfachen Bass und Gilmours bluesigen, unglaublich wirkungsvollen Gitarren-Licks. „Allons-y(1)“ springt voran mit einem Ostinato Bass, bevor es in das unglaubliche „Autumn ’68“ übergeht herunterladen. Dieses ist ein Zitat vom Album „Atom Heart Mother“. Richard Wright spielte während des Soundchecks für die Tour 1968 auf der Hausorgel der Royal Albert Hall. Zum großen Glück lief damals ein Tonband mit. Der Orgelsound ist unglaublich dicht, lebendig und organisch. Der Track ist mit Abstand der beste des Albums skype herunterladen für windows vista. Auch Talkin‘ Hawkin‘ mit der Robo-Stimme von Stephen Hawking zitiert die Pink Floyd Vergangenheit ohne aufgesetzt zu wirken.

Die Bonus-DVD der Deluxe-Box bietet einige Extras, aber keines, das wirklich herausragend wäre. Den größten Nutzwert hat sicherlich die zusätzliche Version des Albums. Zum einen gibt es einen Mix in 5.1 Dolby Digital, zum anderen eine 24 Bit-Stereo-Version chrome download for free. Die rund 39 Minuten „audio-visuellen“-Bonusmaterials bestehen aus einigen Mitschnitten von Studio-Jams, vermutlich von den Songwriting-Sessions. Bei Teilen der Videos sind sogar nur Fotos über den Ton gelegt. Letztlich alles nette Dreingaben, die den Aufpreis jedoch nicht unbedingt wert sind.

Leider hat „The Endless River“ aber auch einige Längen how to minecraft for free pc. Manche Sound-Effekte, wie beispielsweise die mit Rückwärts-Echo und Slapback-Delay versehene Akustikgitarre werden etwas überstrapaziert. Und an manchen Stellen wird deutlich, dass das Album eine Zusammenstellung aus Archivmaterial ist. Andere Songs hingegen klingen fast wie ein Gilmour-Solo-Album und nicht nach Pink Floyd. Am Ende der Platte steht der einzige richtige Song des Albums: „Louder Than Words“ mit einem Text, der von Polly Samson, Gilmours Frau, geschrieben wurde download netflix windows 8. Mit den Jahren ist die Stimme Gilmours tiefer geworden – sein Gitarrensolo aber ist unglaublich dicht und auf den Punkt. Der eigentliche Star des Albums, Wright, kann sein Erscheinen nicht mehr erleben. Und glaubt man Gilmour, wird es kein Pink Floyd-Album ohne ihn geben. Bei der Verleihung des Q-Awards 2008 sagte er kurz nach dem Tod seines Bandkollegen und Freunds mit Tränen in den Augen: „Es gibt so viel Musik, die ich ohne ihn nie wieder werde spielen können. Sein Spiel war lebenswichtig für unsere gesamte Karriere.“ „The Endless River“ ist eine wundervolle musikalische Hommage an Wright.

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