CD Review: Opeth – Pale Communion

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Band: OpethOpeth_Pale_Communion
Titel: Pale Communion
Label: Roadrunner / Warner
Genre: Progressive Rock/Metal
VÖ: 22.08.2014
Spielzeit: 55 Minuten
Wertung: 5/5

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Im 25. Jahr ihrer Bandgeschichte legen Opeth mit „Pale Communion“ ihr elftes Album vor und wie schon so oft in der Vergangenheit bleibt alles anders ibooks wil niet download. Gegründet als Death-Metal-Band waren die Schweden von Beginn an auf ihrem eigenen Weg und passten nie in eine stilistische Schublade. Wer schon mal versucht hat einem anderen Menschen die Frage: „Wie klingen die denn eigentlich?“, zu beantworten, stößt schnell an seine Grenzen. Oberflächlich betrachtet spielten Opeth in ihren ersten zehn Bandjahren eine Art Progressive-Death-Metal. Genau betrachtet waren sie aber nicht nur die Einzigen, die das auf diese Weise taten, sondern ihre Musik hatte dieses ganz bestimmte Etwas, dieses Besondere, das völlig aus dem herausstach, was sonst so zu dieser Zeit veröffentlicht wurde herunterladen.
Spätestens seit Opeth für „Deliverance“ (2002) und „Damnation“ (2003) ihre harte und ihre weiche Seite komplett voneinander trennten, war klar wohin die Reise gehen würde. Immer stärker verloren die Death-Metal-Komponenten an Einfluss und wichen dem Progessive- und Psychedelic Rock.

Auf dem Album „Heritage“ (2011) trieben es Opeth damit vorerst auf die Spitze und veröffentlichten ein Death-Metal-freies Album, das auch 35 Jahre früher hätte erscheinen können Ring tone machine gun download for free. Was die Band in der ganzen Zeit allerdings niemals verlor, war ihr typischer Sound. Jedem Song, auf jedem Album ist sofort anzuhören, von wem er stammt. Es ist also wohl treffender von musikalischer Evolution, als von Stilwandel zu sprechen. So betrachtet kann es auch nicht überraschen, dass sich „Pale Communion“ an seinen Vorgänger „Heritage“ anschließt Itunes free pc. Opeth verzichten auch 2014 auf Death-Metal. Allerdings wiederholt sich die Band nicht einfach nur, sondern macht einen weiteren Schritt nach vorne. Dass diesen Schritt nicht jeder mitmachen wird, ist Sänger, Gitarrist und Songwriter Mikael Åkerfeldt dabei herzlich egal.

Genau so startet das Album dann auch – eigenwillig und kompromisslos: „Eternal Rains Will Come“ beginnt ohne Intro und wie ein verwirrender, jazziger Strudel microsoft teams downloaden gratis. Die ersten Male möchte man zurückspulen. Da fehlt doch das Intro! Oder hat der Player nicht ganz von vorne begonnen? Nach zwei Minuten erreicht der Hörer aber seichte Gewässer und getragen von einer typischen Opeth-Melodie lehnt man sich entspannt zurück. Spätestens als dann Åkerfeldts Gesang einsetzt, ist man angekommen in der Welt von Opeth.

Dieser erste Song gibt dann auch die Richtung für das gesamte Album vor videos from mdr mediathek. Es klingt organisch, facettenreich, unberechenbar aber eben auch typisch Opeth. Im Vergleich zum Vorgängeralbum wirkt es aber auch insgesamt aufgeräumter, klarer in der Struktur, auch ein wenig härter in den Gitarrenlinien sowie hier und da rauer im Gesang.
So bekommt man dann nach der straighte Rock-Nummer „Cusp Of Eternity“, die mit ihren treibenden Beats und ihrem Hintergrundgesang absolutes Ohrwurmpotenzial hat und den Hörer schon beim ersten Durchlauf voll mitreißt, das zehn-minütige, etwas vertrakte, aber absolut faszinierende „Moon Above, Sun Below“ serviert herunterladen. Auch hier ist es wieder beeindruckend zu erleben, wie Opeth all ihre Trademarks vereinen und es trotzdem schaffen, ihre Musik auf ein anderes Level zu hieven. Åkerfeldts Gesang beispielsweise schwankt herrlich zwischen zerbrechlich/ruhig sowie rau/rockig und der Spannungsbogen dieses Epos ist allererste Sahne deutsche sprache herunterladen.

Bemerkenswert ist auch das Instrumental, „Goblin“ – atmosphärisch, abwechslungsreich und spannend. Bei „River“ wird man dann wieder etwas mehr gefordert. Nach einem ruhigen Start, der fast etwas zu belanglos vor sich hin plätschert, nimmt die Rhythmusfraktion das Zepter in die Hand und treibt den Song zu einer mitreißenden Rocknummer neuneinhalb herunterladen. Das achtminütige „Voice Of Treason“ sticht dann aufgrund seiner orchestralen Instrumentalisierung etwas hervor. Hier kann man an manchen Stellen ziemlich deutlich hören, dass Steven Wilson dieses Album produziert hat. Wie gut Åkerfeldt und Wilson harmonieren, kann man übrigens auch an dem gemeinsamen Projekt Storm Corrosion und dessen gleichnamigen 2012er Veröffentlichung erkennen pokemon go downloaden.
Übergangslos geht es dann aber schon in den letzten Song des Albums („Faith In Others“) hinein. Ein Song von dem eben dieser Steven Wilson behauptet, es sei der beste Song, den Åkerfeldt je komponiert habe. Auch hier tragen zunächst die Streicher, bevor im Mittelteil noch mehr entschleunigt wird und sich das Stück noch zu einem kleinen Finale aufbäumt. Kompositorisch sicherlich erstklassig. Das Entscheidung für den stärksten Song des Albums dürfte aber eher auf „Cusp Of Eternity“ oder „Moon Above, Sun Below“ ausfallen.

Noch während man den letzten Streicherklängen des Albums lauscht, kommt langsam die Frage auf: Was soll da nun noch kommen Opeth? In welche Richtung geht die Band-Evolution weiter? Wir werden es erleben und wenn man sich die letzten zehn Jahre dieser Band anschaut, kann man sich sicher sein: Es wird weiter gehen und die Art und Weise wird begeistern. Zunächst kann man sich im Oktober auf fünf Deutschland-Show davon überzeugen, wie „Pale Communion“ live klingt.

„Pale Communion“ erscheint als normale Audio-CD, als Kombination aus Audio-CD und einer Audio-Blu-ray (die den 5.1 Audio-Mix des Albums enthält) und als Doppel-Vinyl-Ausgabe (limitiert und nummeriert).

Playlist:

1. Eternal Rains Will Come
2. Cusp Of Eternity
3. Moon Above, Sun Below
4. Elysian Woes
5. Goblin
6. River
7. Voice Of Treason
8. Faith In Others

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