CD Review: Magic! – Don’t Kill The Magic

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Magic! - Don't kill the MagicBand: Magic!
Titel: Don’t Kill The Magic
Label: RCA / Sony Music
Genre: Reggae / Pop / Rock
VÖ: 17.10.2014
Spielzeit: 43 Minuten
Wertung: 4/5

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Eine Mischung aus Pop, Rock und Reggae? Klingt im ersten Moment doch etwas abwegig. Aber: Es funktioniert! Aber von vorn. Hinter der kanadischen Formation aus Toronto versteckt sich Produzent Nasri Atweh, der durch seine Arbeit mit unter anderem Justin Bieber, Pitbull und den No Angels bekannt geworden ist. Ihm zur Seite stehen Ben Spivak (Bass), Alex Tanas (Schlagzeug) und Mark Pellizzer (Gitarre).

Bereits 2012 schrieb Atweh gemeinsam mit Mark Pellizzer die Single „Rude“, mit der auch „Don’t Kill The Magic“ eröffnet wird. Der Song ging langsam um die Welt und erreichte bei Veröffentlichung in den USA Platz 1 der Billboard Charts. Bereits 2013 begleiteten sie Matisyahu auf Tournee. 2014 trugen sie mit „This Is Our Time“ zum offiziellen FIFA-Album bei. Nun darf sich die Welt über das Debütalbum „Don’t Kill The Magic“ freuen.

Die musikalische Mischung ist interessant und zieht damit den Hörer sofort ins Album. Auf der einen Seite liegt in ihr die Leichtigkeit der Reggae-Rhythmen und Klänge. Das wird kombiniert mit eingängigen Popmelodien, die sofort im Ohr bleiben. Gewürzt wird dann mit einer Prise Rock, die die Sache endgültig mehr als interessant macht. Bestes Beispiel dafür ist „No Evil“, denn der Track vereint interessante Gitarrenlinien, eingängige Melodien und rhythmische Wechsel zwischen verträumten Reggae-Klängen und schnellen Rockbeats.

So entfaltet sich „Don’t Kill The Magic“ als abwechslungsreiches und vor allem Detailreiches Album. So schnell wird es dem Hörer damit definitiv nicht langweilig, denn in der Vielschichtigkeit der Musik lassen sich immer wieder neue Details entdecken. Gitarren- und Basslinien sorgen für die nötigen Akzente. Die Rhythmusmischung ist faszinierend. Und Atweh schwebt dabei mit markanter und leichter Stimme über dem Klangteppich und erzählt seine Geschichten.

Damit schaffen Magic! erfrischende Abwechslung auf dem Musikmarkt. Die Tracks selbst lassen zumindest das Gefühl von Sommer wieder auferstehen und sorgen für gute Laune. Klasse!

Playlist:

Rude
No Evil
Let Your Hair Down
Stupid Me
No Way No
Paradise
Don’t Kill The Magic
One Woman One Man
Little Girl Big World
Mama Didn’t Raise No Fool
How Do You Want To Be Remembered

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