CD Review: Lea Michele – Louder

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lea-michele-louder-coverBand: Lea Michele
Titel: Louder
Label: SMI Col / Sony Music
Genre: Pop
VÖ: 28.02.2014
Spielzeit: 43 Minuten
Wertung: 2/5

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Lea Michele startet mit ihrem Debüt „Louder“ den Weg auf eigenen musikalischen Wegen. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Rachel Berry in der Hit-Serie „Glee“. Durch die Serie ist ihre Variabilität dank zahlreicher Genreübergreifender Covernummern bereits hinreichend bekannt. Entsprechend ist die Hoffnung groß, dass die Sängerin nun auch schafft ihre eigene Stimme zu finden.

Dafür wurde ein breites Songwriter-Team zusammen getrommelt, zu dem unter anderem Sia Furler (Katy Perry, Britney Spears, Eminem, Rihanna) und Christina Perri gehörten. Die erste Singleauskopplung „Cannonball“ stammt aus der Feder von Sia und war ursprünglich nicht für Lea Michele gedacht. Diese fand jedoch starken Bezug zu dem Titel, da er ihrer damaligen Situation bedingt durch den Tod ihres Freundes Cory Monteith aus der Seele sprach. Daraus folgte außerdem der für Lea geschriebene Song „Battlefield“ und – gemeinsam mit Lea geschrieben – „If You Say So“.

Dass einige Titel des Albums ursprünglich nicht für Lea Michele geschrieben wurden, wird leider schnell deutlich. Immer wieder wird der Hörer das Gefühl nicht los, dass der Titel ebenso von Kolleginnen wie Katy Perry oder Miley Cyrus gesungen werden könnten und dann im schlimmsten Falle sogar noch passender platziert wären. Seichter Dance-Pop mit eintönigen Beats steht Lea einfach nicht.

Die persönliche Note der im Zusammenhang mit Corys Tod erwähnten Songs wird klar deutlich und so bilden sie auch die tatsächlichen Glanzstücke des Silberlings. Nichts desto trotz sind es auch hier immer wieder die Beats, die für faden Beigeschmack sorgen. Vor allem die Glee Zuschauer wissen, wie stark Leas Stimme sein kann und damit wie viel Potential in ihr stecken könnte. Ihrer klarer, starker Sopran ist in den inzwischen 5 Staffeln der Serie konstant besser geworden. Auf „Louder“ wird das kaum genutzt und der Hörer wartet in zahlreichen Ansätzen auf den großen Wow-Effekt. Wirklich schade, denn nach allem, was man von Lea bisher kennt, hätte man sich deutlich mehr erwartet.

Playlist:
Cannonball
On My Way
Burn With You
Battlefield
You’re Mine
Thousand Needles
Louder
Cue The Rain
Don’t Let Go
Empty Handed
If You Say So

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