CD Review: Katy Perry – PRISM

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Katy Perry PRISMBand: Katy Perry
Titel: PRISM
Label: Capitol / Universal
Genre: Pop
VÖ: 18.10.2013
Spielzeit: 61 Minuten
Wertung: 3/5
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Mit lautem Gebrüll meldet sich Katy Perry mit ihrem neuen Album „PRISM“ zurück. Schon die erste Singleauskopplung „Roar“ knüpft dabei mühelos an die Erfolge der Sängerin an. Der Titel, mit dem Katy ihre Verwandlung vom Pop-Kätzchen zur erwachsenen, avancierten Künstlerin durchlebt, bricht in ihrer Heimat direkt alle Rekorde. Platz 1 der Billboard Charts und Doppelplatin sind dabei nicht genug. „Roar“ knackte den Rekord der meisten Radioeinsätze innerhalb einer Woche und auch die meisten Singleverkäufe in der Veröffentlichungswoche.

Nun soll es das Album nachmachen. Katy vertraut dabei auf ihr alteingesessenes Team: Max Martin, Dr. Luke und Bonnie McKee. Gleichzeitig traut sie sich mit ihrer Vision auch auf ein wenig Neuland und holt inspiriert von der schwedischen Sängerin Robyn auch Klas Åhlund und Bloodshy ins Boot. Die Sängerin steckt ihre Ziele für den neuen Longplayer dabei deutlich und ist auch am Songwriting des kompletten Albums beteiligt.

Die Singleauskopplung eröffnet den Longplayer stark, aber auch dank Dauerrotation mehr als vertraut. Doch damit ist der Kurs keinesfalls gegeben. Ganz ihrer Inspiration entsprechend schweift „PRISM“ im Anschluss in deutlichen Dance Pop ab. Leider bekommt man dabei immer wieder das Gefühl nicht wirklich neue Beats vorgelegt zu bekommen, sondern wird wie bei „Walking On Air“ an typische Dance Pop Nummern erinnert.

Auch die zweite Singleauskopplung „Unconditionally“ wird die Beats nicht los, bindet sie aber zumindest so interessant in die typische Ballade ein, dass man den Titel durchaus als zweites Glanzstück des Silberlings betiteln kann.

Dass sich Katy Perry von Kollegin Robyn stark inspirieren ließ, wird dem Hörer das gesamte Album über deutlich. Die fröhliche Pop-Rockigkeit ihrer bisherigen Songs wird ihr damit ein wenig entrissen, weil die Beats deutliche Führung in ihren Liedern übernehmen. Damit verliert Katy zwar ein wenig von ihrer Leichtigkeit, aber nicht ihre Variabilität. Gesanglich wie auch im Vergleich der Titel ist diese durchaus noch gegeben, was für die nötige Abwechslung sorgt. Ganz verloren ist der alte Stil außerdem auch nicht, wie Tracks wie „International Smile“ bestätigen, die eine geschmeidige Brücke zu den bisherigen Alben der Sängerin schlagen.

Damit wird der Siegeszug der Sängerin fortgesetzt. Auch auf neuen musikalischen Wegen bleibt sie weitestgehend unverkennbar sie selbst und ihre Fans werden sie dafür lieben.

Playlist:
1. Roar
2. Legendary Lovers
3. Birthday
4. Walking On Air
5. Unconditionally
6. Dark Horse (feat. Juicy J)
7. This Is How We Do
8. International Smile
9. Ghost
10. Love Me
11. This Moment
12. Double Rainbow
13. By The Grace Of God
14. Spiritual
15. It Takes Two
16. Choose Your Battles

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