CD Review: Heavy Ride – Heavy Ride

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Band: Heavy Ride
Titel: Heavy Ride
Label: none
Genre: Rock
VÖ: 26.01.2013
Spielzeit: 40 Minuten
Wertung: 4/5
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Auf den ersten Blick mag man die Jungs von Heavy Ride als Newcomer einstufen. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass das nur bedingt zutrifft. Josef Blöchl (Gitarre) spielte bereits zu Schultagen in gleichnamiger Band und gewann damit schon einige Preise (u.a. den Schooljamsieger 2009). Der Weg der Berufsfindung stellte die Band zunächst vor ihr vermeintliches Aus. Doch Josef schaffte es mit Florian Seemann (Gitarre, Gesang), Johannes Puschmann (Schlagzeug) und David Stich (Bass) die Band neu aufzubauen. Und so liegt der Gedanke, sich mit dem Debüt eines Newcomers zu befassen doch nicht ganz fern.

Über eins können sich die Herren auf den ersten Blick auf jeden Fall freuen: Ein starkes Produzententeam: Benedikt Hain übernahm die Produktion, Thomas heimann Trosien (Schandmaul, In Extremo, Nightwish) den Mix. Ebenfalls zu starken Supportern der Band gehört niemand geringeres als Martin Duckstein von Schandmaul. So viel prominente Begeisterung ist definitiv einen Blick wert!

Musikalisch zeigen die Künstler schon mit dem Opener „Black Shirt“, dass man sich mit diesem Silberling auf erwachsene Rock Musik freuen darf. Jeder der 11 Songs gestaltet sich abwechslungsreich und so interessant, dass man auch nach mehrfachem Hören nicht die Lust an der Musik der Jungs aus Zwiesel verliert. Abwechslungsreiche und vor allem schnelle Rhythmen bilden ein stabiles Grundgerüst, das durch prägnante Basslinien weiter ausgebaut wird. Frische Gitarrenriffs runden den Sound in jedem Song für sich ab und machen deutlich, dass man nicht mehr braucht, um gute Rock Musik zu machen. Das i-Tüpfelchen setzt dann noch Florians Gesang, der sich nicht nur als facettenreich beweist, sondern auch den nötigen Wiedererkennungswert in sich trägt, den man auf dem heutigen Markt braucht.

Somit ist den Jungs von Heavy Ride ein starkes Debüt geglückt, das nach näherer Betrachtung keine Zweifel mehr offen lässt, warum sich die jungen Musiker bereits ins Vorprogramm von Toto oder Schandmaul spielen konnten und damit große prominente Befürworter für sich gewinnen konnten. Das selbstbetitelte Neu-Debüt ist somit definitiv einen Blick wert und die Jungs selbst eine Band, nach der man die Augen offen halten sollte!

Playlist:
Black Shirt
Cut & Dried
No Silver Bullet
Last Tones Died Away
Old Salt
Along the Line
Demons and Prayers
For a Word
Your Moment in the Spotlight
Heading for Ruin
For all the Heroes

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