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Band: Gin Wigmore
Titel: Gravel & Wine
Label: UNIVERSAL
Genre: Rock
VÖ: 08.02.2013
Spielzeit: 40 Minuten
Wertung: 4/5
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Die Neuseeländerin Gin Wigmore beweist, dass ihre Heimat auch musikalisch viel zu bieten hat. Die 26 jährige schlug sich gegen 11000 Kandidaten beim Internationalen Songwriting Contest in New York durch und gewann als jüngste siegreiche Teilnehmerin. So zog sie auch die Aufmerksamkeit des Labels Island/UNIVERSAL auf sich und erhielt ihren Plattenvertrag. Die Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Extended Play“ sowie dem ersten Longplayer „Holy Smoke“ folgten. „Gravel & Wine“ ist nun das neuste Werk der Sängerin und Songwriterin, das es 2013 (2011 wurde der Silberling bereits in ihrer Heimat veröffentlicht) auch endlich zu uns schafft.

Neu ist die Sängerin auch für das deutsche Publikum nicht. Viele ihre Songs verstecken sich in großen amerikanischen Fernsehsendungen: One Tree Hill, Grey’s Anatomy, Revenge, Teen Wolf, 666 Park Avenue und Weeds. „Don’t Stop“ ist bekannt aus der ebay-Werbung und spätestens seit der großen Heineken Kampagne anlässlich des neuen Bond-Streifens Skyfall ist „Man Like That“ in allen Ohren.

Photo Credit: Universal MusicMusikalisch vereint Gin effektiv Elemente des Rock mit Blues, Jazz, einer leichten Folk-Note und einem Hauch Pop. Ihre Stimme erinnert in ihrer Stimmfarbe stark an Duffy, beweist sich als äußerst flexibel und einprägsam. Es ist diese Mischung aus Rauch, Dreck und Gefühl, die diese Klangfarbe so einzigartig macht.

Prinzipiell reißen die Tracks schnell vom Hocker. Die aktuelle Single „Black Sheep“ dreht als Opener direkt auf und spielt damit erste Glanzseiten der Songwriterin aus. Komplexe Instrumentierung, zahlreiche Details und effektvolle Akzentuierung setzen die perfekten Voraussetzungen für einen Ohrwurm. Ähnlich geht es mit „Man Like That“ weiter, so dass der Zuhörer beinahe keine andere Wahl hat, als sich in der musikalischen Welt der Sängerin zu verlieren. Gin regt zum Tanzen an und verbreitet mit ihren Songs schnell gute Laune.

„Gravel & Wine“ besticht dabei nicht nur mit schnellen, fetzigen Nummern, sondern auch mit kleinen Juwelen in Balladenform, wie zum Beispiel „Saturday Smile“. Der Song schmeichelt sich mit Klavierbegleitung und Streicheruntermalung ins Ohr und zeigt auch die sanfte, ruhige Seite der Sängerin. Ähnlich ist es mit „Singin‘ My Soul“, einer schlichten Gitarrenballade.

Gin Wigmore ist eine wahrlich einzigartige Sängerin. Ihre Stimme gibt ihr den nötigen Wiedererkennungswert mit wenig Verwechslungsgefahr. Ihre Melodien sind ein kleiner Schatz, zersplittert in zahlreiche Juwelen, die man einmal lieb gewonnen nicht mehr missen möchte.

 

Playlist:
Black Sheep
Man Like That
Poison
Kill Of The Night
Devil In Me
If Only
Dirty Love
Happy Ever After
Saturday Smile
Sweet Hell
Singin‘ My Soul
Don’t Stop

 

 

 

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