CD Review: Close Your Eyes – Line In The Sand

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CD Cover LIne In The Sand

Close your Eyes

Band: Close Your Eyes
Titel: Line In The Sand
Label: Victory Records
Genre: Hardcore/Punkrock
VÖ: 01.11.2013
Spielzeit: 49 Minuten
Wertung: 4/5

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Im Jahre 2005 gründetet sich Close Your Eyes in Abilene,Texas. Die ersten Bandjahre wurden durch zahlreiche Mitgliederwechsel dominiert. Erst im März 2012 verließ der Frontsänger und Gründungsmitglied Shayne Reymond die Formation und wurde durch Sam Ryder ersetzt. Die Band besteht derzeit aus dem einzigen noch verbleibenden Gründungsmitglied Brett Callaway (Gitarre/Gesang), Sam Ryder (Gesang), Andrew Rodriguez (Gitarre), Sonny Vega (Bass,Gesang) und Jordan Hatfield (Schlagzeug). Zusammen mit Produzenten Cameron Webb, der unter anderem bereits für Band wie Silverstein oder Motörhead gearbeitet hat, wurde das dritte Studio-Album „Line in the Sand“ aufgenommen.

Nach dem kurzem Intro „Deus Ex Machina“ legen Close Your Eyes mit kraftvollem Melodic-Hardcore los. „Burdened By Hope“ knallt nur so aus den Boxen und lässt den Zuhörer ein Moshpit im Kopf zelebrieren. Wer aber denkt, dass es sich bei dem Werk um eine reines Hardcore-Album handelt, der irrt sich gewaltig. Die Band mit ihren drei Sängern zeigen sich so abwechslungsreich wie kaum eine andere Band. Dabei schaffen es Brett, Sam und Sonny die perfekte Mischung aus Clean Vocals und brachialen Growls zu finden. Mit Tommy Green von Sleeping Giant bei „Sleeping Giant“ und Zoltan „Zoli“ Téglás von Ignite bei „The End“ konnte man zwei Namenhafte Gastsänger mit ins Boot holen.

Close Your Eyes liefern bei „Burdened By Hope“ und dem Titeltrack „Line in the Sand“ feinsten Melodic-Hardcore ab. Das Quintett überzeugt mit mitreißenden Gesangsparts, treibender Doublebass und harten Riffs. Dass es noch eine Spur kraftvoller geht, zeigt sich im Stück „Skeletons“. Dort bekommt der Hörer harte Growls und Heavy-Matal-Riffs geboten, die sich schon in die Kategorie Metalcore einordnen lassen. Zwischen den Stücken, die voll auf die zwölf gehen, findet sich auch melodischen Punk/Pop-Rock wie bei „Frame And Glass“, „Trends And Phases“ oder „Glory“. Diese animieren mit eingängigen Refrains zum mitsingen und tanzen und verbreiten dabei gute Laune.

Ein energiegeladenes und vielfältiges Album welches voller Überraschungen steckt. Rein hören wird sich in diesem Fall lohnen.

Tracklist:
01. Deus Ex Machina
02. Burdened By Hope
03. Days Of Youth
04. Line In The Sand
05. Frame And Glass
06. Sleeping Giant (feat. Tommy Green)
07. Kings Of John Payne
08. No Borders!
09. The End (feat. Zoli)
10. Higher Than My Station
11. Skeletons
12. Trends And Phases
13. Glory
14. My Way Home
15. Follow The Sun

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