CD Review: Black Veil Brides – Black Veil Brides

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Black Veil Brides - Black Veil BridesBand: Black Veil Brides
Titel: Black Veil Brides
Label: Spinefarm / Universal Music
Genre: Rock / Glam Rock
VÖ: 31.10.2014
Spielzeit: 45 Minuten
Wertung: 2/5

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Die Band Black Veil Brides gehört zu den Phänomenen der Musikwelt. Der Formation aus Hollywood fliegen die Mädchenherzen nur so um die Ohren. Optisch wie musikalisch lassen sich die fünf Jungs von den Größen des Glam Metal inspirieren, allen voran natürlich von Größen wie KISS und Mötley Crüe. Mit „Black Veil Brides“ legen sie nun bereits das vierte Studioalbum ihrer bewegten Bandgeschichte vor. Andy Biersack (Gesang) ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Gruppe, die bereits seit 2006 besteht. Jinxx (Gitarre / Geige) und Ashley Purdy (Bass) ergänzen ihn seit 2009, Jake Pitts (Gitarre) und Christian „CC“ Coma (Schlagzeug) vervollständigen die Gruppe seit 2010.

Mit dem neuen Studioalbum schließen sie schnell an „Wretched and Divine: The Story of the Wild Ones“ (01/2013) an. Nach dem Rock Oper Konzeptalbum steht nun allerdings wieder ein typisches Studioalbum in den Startlöchern. Also Produzent konnte Bob Rock gewonnen werden, der als Produzent legendärer Alben wie Metallica’s „Black“ oder Mötley Crüe’s „Dr. Feelgood“ eine Legende für sich ist.

Musikalisch bietet die Platte feinsten Rock. Die Melodien sind eingängig und griffig und werden zumeist von starken Gitarrenriffs getragen. Schnelle Rhythmen sorgen für gute Laune, der Bass untermauert dabei den Klangteppich perfekt. Backing Vocals und Chöre untermalen und zeigen schon bei den Studiosongs die Spielräume für großartige Live-Umsetzungen.

Klingt fast perfekt. Oder? Richtig, eine Komponente fehlt – der Gesang. Andy Biersack hat durchaus eine markante, kräftige Stimme. Leider fehlt es ihm allerdings an Stimmbreite und Variabilität. So geht er gegen die gewaltigen Gitarrenriffs schnell im Gesamtkonzept unter. Die Ballade „Walk Away“ trägt zumindest etwas zur Vielseitigkeit von Biersacks Stimme bei. So weich verschwindet sie aber auch sofort in der aufbrausenden Instrumentierung. Schade.

Black Veil Brides zeigen auch mit ihrem vierten Studioalbum welches Potential musikalisch in ihnen steckt. In den USA sind sie bereits ein Hit, was das Album mit Platz 10 der Albumcharts durchaus bestätigte. Im März 2015 dürfen sich dann auch die deutschen Fans auf die Musiker freuen, die vor allem für ihre Live Qualitäten mehrfach von Kerrang! und Alternative Press ausgezeichnet wurden.

Playlist:

Heart Of Fire
Faithless
Devil In The Mirror
Goodbye Agony
World Of Sacrifice
Last Rites
Stolen Omen
Walk Away
Drag Me To The Grave
The Shattered God
Crown Of Thorns

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